MediaFire macht einen auf Dropbox: Mac- und Windows-Client, bis zu 50 GB kostenloser Speicher

Marcel Am 22.11.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:52 Minuten

mediafire

Den Dienst MediaFire werden die meisten sicherlich als One-Klick-Hoster á la RapidShare, Uploaded und Co. kennen, nun hat man seinen Dienst allerdings ein wenig ausgebaut und fischt in Gewässern, welche bislang von Dropbox, Google Drive, Box und Co. befischt werden: der Datei-Synchronisation in und aus der Cloud. Sprich man geht ein wenig weg vom einfachen Hoch- und Herunterladen und bietet dem Nutzer die Möglichkeit, seine Dateien auf die MediaFire-Server hochzuladen und dann auf alle angemeldeten Rechner zu synchronisieren – kennt man ja. Eigens dafür hat man nun auch entsprechende Apps für Windows und Mac OS X veröffentlicht, welche zwar derzeit nur in Beta-Versionen zu haben sind, aber dennoch ganz rund laufen.

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Wirft man einmal einen Blick auf die entsprechenden Apps, so fallen eigentlich so gut wie keine Unterschiede zur App von zum Beispiel Dropbox auf – mal von den optischen Unterschieden abgesehen ist mir eigentlich nur die native Möglichkeit aufgefallen, Screenshots ohne weiteren Tool erstellen zu können. Es wird an einem Wunschort ein „MediaFire“-Ordner erstellt, sämtliche Dateien, welche ihr in diesem Ordner speichert werden automatisch in die Cloud geladen, umgekehrt werden sämtliche Dateien aus der Cloud in diesen Ordner geladen. Natürlich lassen sich Ordner und Dateien auch wie von MediaFire freigeben und teilen – ebenso lassen sich Dateien, welche für euch freigegeben sind, automatisch in euren MediaFire-Ordner synchronisieren.

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Nichts besonderes, dementsprechend versucht MediaFire, seine Nutzer von einem anderen Aspekt zu überzeugen: dem Speicherplatz in der Cloud. So gibt es hier 10 GB gratis für jeden Account, wer sich ein wenig Arbeit macht, der kann bis zu 50 GB an kostenlosem Cloud-Speicherplatz absahnen. So gibt es für jeden geworbenen Nutzer 1 GB on top (maximal 32 GB), auch für die Installation der mobilen oder den Desktop-Apps gibt es nochmals 2 GB, für das Verbinden und Posten mit und auf Facebook beziehungsweise Twitter gibt es nochmals 1 GB, sodass ihr insgesamt auf rund 50 GB kommen könnt.

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Im Gegensatz zu vielen Neulingen auf dem Markt dürfte MediaFire sowohl die Erfahrung, als auch die Serverkapazitäten haben, womit man eben eine weitere starke Alternative zu den bestehenden Platzhirschen hat – gerade die Möglichkeit, auch Ordner von anderen Nutzern synchronisieren zu lassen ist eine Idee, welche mir gefällt. Allerdings läuft Dropbox bei mir so rund, dass selbst das Google Drive keine Chance hatte und nach kurzer Testphase wieder vom Rechner verschwand, „never change a running team“ – auch die inzwischen recht breite Integration von Dropbox in andere Dienste und Apps möchte ich nicht mehr missen, daher bleibt MediaFire für mich nicht mehr als eine Alternative. Wie sieht es denn so bei euch aus? Welchen Cloud-Dienst nutzt ihr (wenn überhaupt) und wäre MediaFire etwas für euch?

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