Mein Android-Homescreen: Lang lebe der Minimalismus

Marcel Am 23.03.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:56 Minuten

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Gestern hab ich ein wenig über die Meinung hergezogen, dass die Widgets von Android DIE Stärke gegenüber iOS seien, heute einmal kurz den Homescreen von meinem androiden Zweitgerät, welchen ich ein wenig modifiziert habe. Was man sicherlich direkt auf den ersten Blick schon erkennen kann: ich mag es minimalistisch, nicht zu beladen und aufdringlich.

Den Standard Launcher von Android habe ich durch den Apex Launcher in der Pro-Version ersetzt – kostet zwar etwas, kann aber stärker personalisiert werden als die kostenlose Variante und als der Standard-Launcher. In den Einstellungen des Launchers habe ich meinen Homescreen ein wenig angepasst, ohne dabei jedoch viele der möglichen Optionen zu nutzen. Im Prinzip habe ich nur folgende Einstellungen vorgenommen:

  • Bildschirmeinstellungen: Raster 4×4, Icon-Größe 100%, nur einen Bildschirm, Icon-Beschriftung verbergen
  • Drawereinstellungen: Horizontal seitenbasierend, bei App-Start schließen, Raster 5×5
  • Dockeinstellungen: 2 Dockseiten, 7 Symbole, Icon-Größe 100%
  • Ordnereinstellungen: Mühle als Vorschau, Ordnernamen und App-Beschriftungen verbergen
  • Verhaltenseinstellungen: Hier habe ich nur zwei Gesten aktiviert, „nach unten wischen“ und „Bildschirm Doppelberührung“ – beide führen zum App-Drawer

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Das einmal so die Grundoptionen die ich vorgenommen habe, wer sich einmal umschaut, der findet auch noch etliche weitere Möglichkeiten; nicht nur für die Optik, sondern auch um zum Beispiel entgangene Anrufe iOS-like direkt am Icon anzuzeigen. Hat aber ja nichts mit dem Aussehen zu tun, daher habe ich es mal nicht erwähnt.

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So sieht also mein Homescreen aus. Nur ein Homescreen. Das Dock besitzt zwei Seiten mit den wichtigsten Apps wie Kamera, Telefon, Messenger, Chrome, Press, Netzwerke und Co. Muss jeder selbst wissen, was für ihn wichtig ist. Der Platz auf dem Homescreen? Zuerst einmal eine analog Uhr in Form eines Widgets. Ein Widget? Jau, aber nur, weil der Screen sonst so leer aussehen würde. Darunter finden sich dann vier Ordner, in denen ich ein paar der häufiger frequentierten Apps ausgelagert habe: Browser, Messenger, „Favoriten“ und Navigationsapps – wobei ich diese vier Ordner eigentlich so gut wie nie benutze, sind eben wie das Uhr-Widget eigentlich nur wegen der Optik vorhanden. Mein „Menübutton“ für den App-Drawer? Ist ein Doppeltipp auf den Homescreen.

Die Icons aus dem Dock stammen übrigens aus dem Mono-Pack. Einfach aus dem Play Store heraus installieren – der Apex Launcher erkennt das Paket automatisch. Icons ändern, einfach gemacht: Länger auf das entsprechende Appicon drücken, dann auf „Bearbeiten“ und hier nochmals auf das Icon drücken. Im nächsten Popup „Aus Icon-Pack auswählen“ und so weiter und so fort – könnt ihr ja.

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Das also mal so meine erste Wahl. Meine absolute Wunschlösung wäre jedoch noch immer so etwas wie unter iOS – ginge zwar auch ohne weiteres mit Android, hier muss ich aber immer Hand anlegen. Und so ist alles schön ordentlich.

Apex Launcher Pro
Apex Launcher Pro
Entwickler: Android Does
Preis: 4,39 €
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

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