Mein neuer Drucker: Canon Pixma iP7250

Marcel Am 04.07.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 3:01 Minuten

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Vor einiger Zeit war ich mal auf der Suche nach einem neuen Drucker – und ich habe lange gebraucht, mich zu entscheiden. Laserdrucker? Kam für mich persönlich nicht in Frage: zu laut, Farbkartuschen sind mir zu teuer (für die seltenen Momente des Farbdrucks), außerdem sind sie mir in der Regel zu groß und sperrig. Laserdrucker und ich – passt also vorne und hinten nicht. Also blieb es bei einem Tintenstrahler, gibt ja zum Glück Tintenpatronen alternativer Hersteller, welche nur einen Bruchteil des Preises der Originalpatronen kosten. Aber: Ich hatte schon genaue Vorstellungen davon, was der Drucker können sollte und was er mitbringen musste – und da fiel die Wahl auf den Canon Pixma iP7250.

Wieder Canon – wie alle meine drei Drucker vorher. Der iP7250 bot alles, was gewünscht war: WLAN, Duplexdruck, mindestens eine Kassette für Papier, bevorzugt zwei (für DIN-A6) und AirPrint – das waren so die Punkte, die für mich persönlich wichtig waren und die von dem Canon Pixma iP7250 allesamt erfüllt worden. Was mich allerdings zuerst etwas vom Kauf abhielt war der Preis der Original-Tintenpatronen. Diese kosten als Komplettsatz locker mal je nach Händler um die 60€ – dafür bin ich mir einfach zu geizig. Es dauerte noch ein paar Monate bis es dann auch Patronen mit Chip von Drittherstellern gab – der Zeitpunkt für mich, zuzuschlagen.

Die Canon-Tintenstrahler haben mich persönlich schon immer überzeugt. Egal ob damals der Canon BJC 240 oder andere Pixma-Modelle. Und bei dem iP7250 ist es nicht anders. Dieser kann natürlich neben WLAN auch ganz altmodisch mittels USB-Kabel genutzt werden, letzteres war mir persönlich aber nicht wichtig, ersteres klappt einwandfrei. Dank WPS war der Drucker in Windeseile in meinem Netzwerk – sollte euer Router kein WPS unterstützen, so bleibt euch natürlich auch noch der Weg über die Canon-Software (dank WPS kann man aber auf diese restlos verzichten).

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Oftmals auch ein Kritikpunkt: Der iP7250 besitzt kein „hinteres Fach“ mehr, sondern lässt sich lediglich über zwei Kasetten an der Unterseite des Druckers befüllen. Das untere Fach nimmt Papiersorten bis zu DIN-A4 auf, das obere fasst lediglich Fotopapier in den Größen 10 x 15 und 13 x 18 Zentimeter – die Auswahl der Kassette erfolgt vom Treiber dabei automatisch anhand der ausgewählten Papiergröße und -sorte. Die Kapazitäten der Kassetten sind nicht sonderlich hoch (125 Blatt A4 unten, 20 Blatt oben), reichen mir aber voll und ganz und sind sogar fast schon überdimensioniert. Kein hinteres Fach? Mir persönlich egal, hab ich nie genutzt.

Was gibt es sonst noch so? Fünf einzelne Tintentanks, wobei das ja eigentlich inzwischen nichts neues mehr ist. Mithilfe des CD-Trays lassen sich auch geeignete CDs, DVDs und BluRays bedrucken – habe ich nicht getestet (brauche ich nicht), bei den älteren Modellen klappte dies aber einwandfrei. Duplex Druck ist ebenso dabei wie die Möglichkeit, mehrere Seiten auf eine zu klatschen, eigentlich auch nicht neu. Etwas, was mir persönlich auch noch recht wichtig war: AirPrint. Ich nutze an mobilen Geräten in erster Linie iPhone und iPad, ist natürlich schön, direkt von diesen (ohne laufenden Rechner) Drucken zu können.

Druckvorgänge werden schnell und sauber ausgeführt, auch bei der günstigen Tinte (ich nutze aktuell diese Patronen) konnte ich keine Unterschiede  zur Original-Tinte feststellen. Das Schriftbild ist scharf, Bilder sind fehlerfrei – ich bin nun wahrlich kein Messlabor, könnte hier aber anhand der Ausdrucke auch keine Mängel feststellen. Oftmals kommt es ja eben auch auf das verwendete Fotopapier an.

Das einzige, was mich an dem iP7250 derzeit etwas stört ist die Tatsache, dass er nach einem Druck schonmal durchaus etwas lauter werden kann. Es kann häufiger mal vorkommen, dass er nach jedem (oder jedem zweiten oder jeden dritten…) ein Säuberungsprogramm durchläuft, welches ordentlich herumknattert. Leicht nervige Sache, die Canon aber sicherlich mit einem Treiberupdate beheben könnte.

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Dennoch bereue ich den Kauf des Druckers nicht, denn die sauberen und schnellen Ausdrucke samt WLAN, AirPlay und den zwei Kassetten wiegen das kleine Problem für mich persönlich locker wieder auf – ich drucke aber auch nicht viel, wenn überhaupt mal verbrauche ich eine Hand voll Papier pro Woche, der Rest wird alles digital erledigt und gespeichert. Ich bin jedenfalls zufrieden.

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