Microsoft schießt mal wieder gegen Google und hat nun den Gmail-Dienst im Schussfeld

Marcel Am 07.02.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 0:42 Minuten

Ende November hat Microsoft mit „Don’t get Scroogled“ eine Aktion gestartet, in der man stark gegen die google’sche Produktsuche geschossen hat. Angeblich hat Google ab dem 31. Mai 2012 Ergebnisse der Produktsuche gegen bezahlte Suchertreffer ausgetauscht, was Bing natürlich nicht machen würde. Nun hat man die Kampagne ein wenig überarbeitet und hat nun einen weiteren Google-Dienst im Schussfeld: Gmail.

Bildschirmfoto 2013-02-07 um 11.42.10

Microsoft geht dabei auf das Google-Verhalten ein, die Mails der Gmail-Nutzer zu scannen und mit den gewonnen Daten personalisierte Werbung anzuzeigen. Ganz nebenbei betont man natürlich, dass der hauseigene Dienst Outlook.com dies nicht macht und hat eine Petition gestartet, damit Google mit dem scannen der Mails aufhört. Rund 25.000 Unterzeichner möchte man am Ende haben, bisher sind es rund 200.

Natürlich möchte man damit eher Outlook.com pushen, als den moralischen Konzern zu spielen – zumal ich eigentlich der Meinung war und bin, dass das ganze kein Geheimnis ist und schon zum Start der personalisierten Werbung durch die Presse getrieben worden ist. Aber eines ist sicher: Freunde werden Microsoft und Google wohl nicht mehr… (via)

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