Microsoft Word Flow und OutBank: Ein kurzer Blick auf die Beta-Apps für iOS

Marcel Am 14.04.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:45 Minuten

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Mit WordFlow und OutBank sind am gestrigen Tage gleich zwei Beta-Versionen von angekündigten iOS-Apps im TestFlight aufgeschlagen – einmal ein kurzer Blick in die beiden Apps.

Beginnen wir einmal mit dem neuen OutBank von StoegerIT. War damals™ zu Zeiten von OutBank und OutBank 2 die Banking-App meiner Wahl, mit dem etwas untergeschobenen Abo-Modell zu OutBank DE aber habe ich mich dann – wie auch so viele – aber von der App abgewendet und bin bei Banking 4 gelandet. Nun versucht man es unter dem Motto „The new OutBank“ neu und hat vor einigen Wochen eine komplett neue OutBank-App angekündigt – sowohl für iOS und OS X, als auch erstmalig für Android. Der Beta-Test für OutBank für iOS ist bereits gestartet und kann nun munter getestet werden – allerdings befindet sich die App selbst noch in einem sehr frühen Stadium, die die Bezeichnung „Beta“ eigentlich fast nicht verdient hätte. So lassen sich aktuell nur Konten hinzufügen, Umsätze abrufen und durchsuchen – das war’s.

Ja, TouchID und Benachrichtigungen sind zwar schon an Bord, Überweisungen und alles weitere fehlt aber noch. Beta? Wohl eher nicht. Dennoch: Die Optik ist durchaus gelungen, alles sehr clean und übersichtlich und der Rest kann natürlich noch in kurzen Abständen folgen. Ob man sich mit der Veröffentlichung von OutBank vom Abo-Modell verabschiedet? Wohl eher nicht. Wobei es zu wünschen wäre, dass man die App kostenlos raushaut und nur für den Sync zwischen den Plattformen oder für Pro-Nutzer (mehr als 10 Konten) einen monatlichen oder jährlichen Obolus verlangt. Denn eins muss man OutBank lassen: Die Unterstützung an Banken und Kreditinstituten ist hier noch am höchsten (Stichword Number26, PayPal und Amazon Kreditkarte).

Ebenfalls als Beta-Version erschienen ist Word Flow, eine neue Drittentwickler-Tastatur für iOS – aus dem Hause Microsoft. Alleine die Ankündigung hat große Wellen geschlagen, immerhin empfinde auch ich die Tastatur von Windows Phone/Mobile als sehr gelungen. Wie aber schlägt sich die iOS-Tastatur? Nicht schlechter oder besser als andere Tastaturen, wie zum Beispiel SwiftKey, die ja vor einigen Monaten von Microsoft übernommen wurden – und ja, Word Flow fühlt sich irgendwie eher etwas nach SwiftKey an, als an die Microsoft-Tastatur. So kann man in Word Flow Wörter entweder Tippen oder per Wisch über die Buchstaben eingeben, auch gibt es Wortvorschläge (besonders bei Kontakten zuverlässig, sofern freigegeben) und ein paar weitere Optionen.

Dennoch besitzt die Tastatur zwei weitere Features, mit denen man sich etwas von den Alternativen abheben möchte. Da wäre zuerst einmal der Einbandmodus (Arc-Modus), bei dem die Tastatur oder besser gesagt deren Buchstaben in Bögen angezeigt werden. So soll sich die Tastatur auch mit einer Hand und vor allem auf dem iPhone 6(s) Plus gut nutzen lassen. Und ja: ist durchaus eine praktische Geschichte, die funktioniert. Eine weitere Besonderheit ist die große Anpassungsmöglichkeit, denn neben einem einfachen Schwarzem oder Weißem Theme, gibt es bereits eine Hand voll farblich dekorierteren Tastaturen. Wer noch mehr Personalisieren möchte, der kann auch ein eigenes Hintergrundbild nutzen und die Farbe für Tasten, Buchstaben und Wischanimation frei festlegen.

Was im Vergleich zur Tastatur für Windows 10 Mobile fehlt, ist das virtuelle Steuerkreuz in Mitten der Tastatur, mit dem sich der Cursor bewegen lässt. Bin nun kein Entwickler, hätte man aber sicherlich auch in die iOS-Tastatur bringen können, denn immerhin ist die Kontrolle des Cursors möglich. Ebenso fehlt eine Unterstützung für die Tastatur-Shortcuts von iOS. Kommt aber hoffentlich noch, denn dann wäre WordFlow wirklich eine starke Tastatur-Alternative zur Apple’schen Standardtastatur und meinem Favoriten SwiftKey. Leider steht bislang auch nur ein englisches Tastaturlayout mit Wörterbuch zur Verfügung, aber auch dies wird sich im Laufe der Beta-Versionen hoffentlich noch ändern…

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