Musik-Streaming: ProSiebenSat.1 schließt Partnerschaft mit Deezer, Ampya verschmilzt mit Deezer

Marcel Am 11.06.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:13 Minuten

ampyadeezer

Rund ein Jahr nach dem Start des Musik-Streaming-Dienstes Ampya aus dem Hause ProSiebenSat.1 wird eingestellt und durch den Dienst Deezer weitergeführt, wie man nun mitgeteilt hat.

So gab man bekannt, dass man eine strategische Partnerschaft mit dem französischen Streaming-Dienst Deezer eingegangen sei und sich am Dienst der französischen Odyssey Music Group beteiligen werde. Der hauseigene Streaming-Dienst Ampya wird dabei in Deezer übergehen. Ampya-Nutzer werden im Laufe des Sommers ein Wechselangebot erhalten, wobei auch Playlists und Favoriten von Ampya zu Deezer übertragen werden sollen. Im Gegenzug wird Deezer in Zukunft auch das Abspielen von Musikvideos unterstützen und die Ampya-Kooperation mit Vodafone, bei der Ampya-Kunden ein erhöhtes Datenvolumen zur Verfügung gestellt bekommen, weiterführen.

Das Ampya-Portal wird so also zum reinen News-Portal rund um das Thema Musik und wird, wie auch die hinzugekaufte Plattform Songtexte.com, zukünftig unter dem Dach der hauseigenen Video-Plattform MyVideo weiter betrieben. MyVideo wird zukünftig auch die hauseigenen Event-Reihen wie die „Ampya Moments“ sowie die Newcover-Acts und Musik-Premieren verantworten.

deezer

Interessante Sache wie ich finde, immerhin kann Deezer bereits eine Vielzahl an Nutzern (laut eigenen Angaben 16 Millionen monatliche Nutzer, davon 5 Millionen Abos) vorweisen, was die Anzahl an verfügbaren Titeln angeht, dürfte Deezer mit 30 Millionen Tracks sogar vor dem Platzhirsch Spotify (etwa rund 20 Millionen Titel) stehen – wobei hier natürlich immer das „Was“ und der persönliche (Musik-)Geschmack entscheidet. Allerdings hat man mit Deezer schon einen recht großen und international erfolgreichen Dienst in petto, zukünftig dürfte man also statt Ampya-Werbung auf den hauseigenen Sendern mit Deezer-Werbung rechnen. Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt und ob sich die Nutzerverhältnisse entsprechend verschieben – dran glauben tu ich aber nicht wirklich.

Quelle PM via Heise Stadt Bremerhaven

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