Musikvideo-Dienst Vevo in Deutschland gestartet, ein kurzer Blick hinein

Marcel Am 01.10.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:44 Minuten

Seit den frühen Morgenstunden ist der Musikvideo-Dienst Vevo nun auch in Deutschland verfügbar. Vevo gehört zu Sony beziehungsweise Universal Music und ist nun bereits in 13 Ländern verfügbar – zumeist in Partnerschaft mit YouTube, hierzulande aber auf eigene Faust. Damit das natürlich möglich ist, musste eine Einigung mit der GEMA her und wie man nun sehen kann, natürlich mit größerem Erfolg als YouTube. Was aber bietet Vevo dem geneigten Nutzer nun an? Ein erster Blick in das Musikvideo-Portal.

Nach der Anmeldung via E-Mail-Adresse oder per Facebook gelangt man natürlich erst einmal zur Startseite von Vevo, welche sich recht übersichtlich und ohne viel Schnick-Schnack präsentiert. Große Exklusiv-Videos, Video-Premieren und die meistgeklickten Videos – das war es auch schon. Über „Browse“ gelangt man zu einer weiteren Video-Unterseite, auf der man dann auch noch Certified-Videos (also Videos mit 100 Millionen Klicks), Shows und Live-Acts und Interviews aufgelistet bekommt.

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Natürlich lässt sich die Ansicht noch vergrößern und zum Beispiel nach der Anzahl der Klicks pro Tag, Woche und Co. sortieren:

Die Video-Seite an sich konzentriert sich in erster Linie zwar auf das Musikvideo, gibt dem Nutzer aber natürlich auch die Möglichkeit an die Hand, ähnliche Künstler zu finden, ebenso gibt es eine „ausfahrbare“ Leiste, in der ihr jene Videos findet, die als nächstes abgespielt werden:

Ihr wollt Videos in eine Playlist schubsen oder diese mit euren Kontakten auf Facebook, Twitter und Google+ teilen? Kein Problem – ist ebenfalls möglich, sowohl für einzelne Videos oder ganze Playlisten.

Die jeweiligen Unterseiten der einzelnen Künstler und Bands gibt es dann als eine Art Lightbox: Hier findet ihr neben sämtlichen Musikvideos (inklusive der Möglichkeit, diese direkt zu einer Playlist hinzuzufügen oder zu teilen), auch Links zu offiziellen Webseiten und Social-Media-Accounts, sowie aktuelle Tourdaten:

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Auch eine Suche ist natürlich integriert, auch wenn diese doch recht spartanisch ist und lediglich nach Bands oder Musikvideos sucht – Playlists zum Beispiel wären hier eine nette Sache, diese sind jedoch nicht über die Suche zugänglich.

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Ansonsten gibt es dann eben auch noch Playlisten, die sich bearbeiten, teilen (wie erwähnt) und natürlich auch abspielen lassen, wobei die Reihenfolge hier von Vevo übernommen wird.

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Insgesamt besitzt Vevo laut eigenen Aussagen mehr als 75.000 Musikvideos, darunter eben größtenteils aktuelle Songs aus den Charts – das übliche Problem, dass es für mich persönlich die Auswahl eben immer etwas geringer ist, auch wenn es hier abseits des Mainstreams auch eine überraschende Anzahl an verfügbaren Künstlern und Videos gibt. Finanziert wird der Dienst bislang lediglich über einen Werbeclip, welcher nach drei angesehen Videos abgespielt wird – danach geht es dann auch sofort mit den Musikvideos weiter. Ich würde aber fast wetten, dass man hier in Zukunft auch Premium-Modelle wie Spotify und Co. anbieten wird.

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Fast schon eine Pflichtaufgabe für alle Dienste, die den Thron ihrer Sparte erklimmen wollen: Mobile Apps. Und hier startet Vevo direkt mal von Anfang an durch, denn im Grunde gibt es Apps für jedes mobile System, sprich: iOS, Android und sogar Windows Phone ist direkt von Anfang an dabei. Daneben gibt es dann auch noch Apps für den Apple TV (sollte inzwischen bei euch angekommen sein) und auch bei Xbox Live ist man vertreten.

Vevo - Schaue Musikvideos
Vevo - Schaue Musikvideos
Entwickler: VEVO
Preis: Kostenlos
  • Vevo - Schaue Musikvideos Screenshot
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Vevo - Musik Player und Musikvideos
Vevo - Musik Player und Musikvideos
Entwickler: VEVO
Preis: Kostenlos
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VEVO
VEVO
Entwickler: VEVO LLC
Preis: Kostenlos

Fazit? Ja, Vevo könnte es wirklich schaffen, in Sachen Musikvideos und „kostenlose Musik“ einige Nutzer von YouTube wegzulocken – die Auswahl an Chartsmukke ist groß, ebenso findet man sogar ein paar Klassiker auf dem Videoportal und auch mobilen Apps hinterlassen auf dem ersten Blick einen guten Eindruck. Spannend wird sein, ob YouTube nun etwas stärker auf die GEMA zugeht, immerhin versucht es hier ein Dienst, der kein Neuling mehr ist – auch wenn man in anderen Länden eben mit YouTube zusammenarbeitet… Dennoch: Feine Sache dieses Vevo, solltet ihr einmal hineinschauen.

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