Nest Protect: Smarter Brandgas- und Rauchgasmelder mit App-Unterstützung

Marcel Am 13.10.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:31 Minuten

Die klassischen Rauchmelder werden sicherlich die meisten von euch kennen und hoffentlich auch in den eigenen Räumen verbaut haben, daneben gibt es seit einiger Zeit auch neuere Rauchgasmelder, welche auch Alarm schlagen sobald eine gewissene Kohlenmonoxid-Grenze überschritten wird. Nochmal einen Schritt weiter geht Brandgas- und Rauchgasmelder Nest Protect, welchen man sicherlich als „smarten“ Rauchmelder bezeichnen kann – zumindest lassen sich die Rauchmelder per Apps für iOS und Android einrichten, ebenso wird der aktuelle Status ebenfalls in den jeweiligen Apps angezeigt.

Der ein oder andere kennt sicherlich den Moment, indem man völlig geschockt in der Küche steht und der dort angebrachte Rauchmelder losdröhnt, weil zum Beispiel die Pizza im Backofen ein paar Minuten zu lang und der Rauchmelder ein wenig zu intollerant eingestellt war – tolle Sache, sind ja (zum Glück) nicht gerade leise die Teile. Einen solchen Fehlalarm soll es mit Nest Protect aber nicht geben, denn vor der vollen Dröhnung gibt es erst einmal ein „Heads-Up„: Nest Protect warnt somit mit einer einfachen Anzeige, dass hier etwas nicht stimmt. In dem Falle reicht eine Handbewegung aus, um den drohenden Alarm – welcher übrigens mittels „Sprachausgabe“ losdröhnt – abzuwenden.

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Interessant ist die Möglichkeit, mehrere dieser Rauchmelder in der Wohnung oder im Haus zu verwenden. Klaro, kann man die handelsüblichen Rauchmelder ebenso, hier aber können sich die verschiedenen Rauchmelder miteinander verbinden und den Alarm weitergeben. Schlägt der Rauchmelder in der Küche also Alarm, so wird dieser bis ins Schlafzimmer weitergegeben – gerade bei größeren Eigenheimen mit zwei, drei Etagen kann dies sicherlich von Vorteil sein.

Der einzige Haken an der Sache: Die schicke Box für die Decke kostet rund 129 US-Dollar, ohne Versand. Für kleinere Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen sicherlich teuer aber noch irgendwie im Rahmen, wird es bei größeren Wohnungen oder Häusern natürlich richtig kostspielig. So ist die Idee definitiv nett und es wirkt auch alles sehr gut durchdacht und umgesetzt – dennoch ein teurer Spaß für ein Gadget, welches man im Idealfall anbringt und sich dann (bis auf den Batteriewechsel) nie mehr bedienen muss, sodass ich erst einmal bei den 20€-Brandmeldern aus dem Baumarkt bleiben werde. (via)

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