OutBank DE für iPhone und iPad veröffentlicht: Kostenloser Download, aber mit Abo-Modell

Marcel Am 13.05.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:20 Minuten

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Rund drei Wochen befand sich der Webauftritt der Entwickler der geliebt-verhassten Banking-App OutBank für iOS im Wartungsmodus, nun aber ist die Webseite zurück und damit auch der lange angekündigte Nachfolger OutBank 2, welcher nun auf den Namen OutBank DE (das „DE“ steht für deutsche Banken und Sparkassen) hört. Wie auch der Vorgänger kommt die App als Universal-App für’s iPhone und iPad daher, ist aber im Gegensatz zu OutBank 2 nun voll und ganz an die neue Optik und die neuen Funktionen von iOS 7 angepasst.

In Sachen Funktionalitäten ist größtenteils alles beim alten geblieben, wer OutBank 2 kannte und nutzte, der wird sich sofort zurechtfinden, lediglich die Optik ist eben etwas schlichter und „flacher“ geworden, kennt man ja nun bereits zur Genüge. Lediglich die Kartensperrung ist dabei als neuer Punkt in der Menüleiste hinzugekommen, hier kann man seine ganzen EC- und Kreditkarten eingeben und bei einem Verlust der entsprechenden Karte sofort per Tap mit der Notruf-Nummer zur Kartensperrung verbunden werden. Für alle bestehenden Nutzer interessant: Die eingegebenen Daten lassen sich von OutBank 2 direkt in OutBank DE migrieren, es muss also nicht alles erneut eingeben und eingerichtet werden. Wenigstens etwas.

Soweit also so gut, in meinem ersten Test lief die App recht rund und ohne große Probleme – ich muss allerdings dazu sagen, dass auch OutBank 2 bei mir recht zuverlässig lief, wenngleich sich andere Nutzer über diese und jene Kinderkrankheiten beklagen, grundsätzlich war oder bin ich eigentlich zufrieden. Dennoch könnte OutBank DE für Diskussionsstoff sorgen, denn mit dem nun eingeführten Preismodell macht man sich sicherlich sowohl Freunde, als auch viele Feinde. OutBank DE ist zwar als kostenlose App im App Store verfügbar, kann aber nur mit einem Abo genutzt werden.

Ursprünglich war zwar noch eine werbefinanzierte Version geplant, diese hat man aber wohl nach der Kritik im Vorfeld schon wieder fallen gelassen, stattdessen gibt es eben zwei Abos, die man zwangsläufig zur Nutzung benötigt: Ein Monat kostet dabei 0,89 Euro, ein Jahr 8,99 Euro – beim ersten Abschluss lässt sich dabei eine kostenlose, 7-tägige Testnutzung aktivieren. Als Grund für das neue Bezahlmodell gibt StoegerIT an, dass man durch die gängige Einmalzahlung keine konstante Wartung der Banksysteme und dauerhaften Support sicherstellen kann.

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Funktionell läuft OutBank DE aktuell wirklich gut, wie das neue Preismodell bei den Nutzern ankommt, wird sich zeigen müssen. Im Grunde sind 8,99 Euro pro Jahr kein großer Haufen Geld. Es kommt eben darauf an, wie häufig und intensiv man die App nutzt und ob es sich für einen persönlich lohnt. Ich jedenfalls zahle gerne für einen Dienst den ich regelmäßig nutze und der mir ein Stück mehr an Komfortabilität bietet, Entwicklung und Wartung finanzieren sich eben auch nicht nur Luft und Liebe und wenn man hier Kritik üben möchte, sollte man dies eher an die fehlende Paid-Update-Politik von Apple richten.

Dennoch glaube ich, dass es Kritik hageln wird und gerade „Gelegenheitsnutzer wie Otto Einfach“ durch das Abo-Modell weggetrieben werden – die meisten wollen halt (wenn überhaupt) nur einmal für eine App zahlen, außerdem gibt es noch zahlreiche weitere Alternativen im App Store vorzufinden. Aber ich lasse mich gerne überraschen, ich für meinen Teil bin jedoch zufrieden und gespannt darauf, wie sich die Geschichte um OutBank DE entwickelt und ob das Modell Nachahmer findet…

OutBank DE
OutBank DE
Entwickler: stoeger it GmbH
Preis: Kostenlos
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Quelle OutBank

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