Outbank: Windows-App wird zum 5. März 2025 eingestellt

Marcel Am 16.05.2024 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:54 Minuten

Im September des letzten Jahres brachte Outbank seine App auf Windows-Rechner. Durch die Einstellung des Windows-Subsystem für Android im kommenden Jahr ist auch die Windows-App von Outbank dann Geschichte.

Die App Outbank hat eine bewegende Geschichte hinter sich: Etliche Neuanfänge bei den Apps, hin und her bei den Preismodellen und einige Besitzerwechsel. Nach einer Insolvenz von stoegerIT übernahm erst Aboalarm (zu Verivox beziehungsweise ProSiebenSat.1 gehörend), Ende 2021 firmierte sich das Team neu in der Outbank GmbH, einer Tochtergesellschaft der FP Finanzpartner AG. Seitdem ist wieder etwas Ruhe eingekehrt und das Entwicklerteam konnte sich um einen stetigen Ausbau der Funktionen kümmern. Inzwischen ist Outbank mehr als nur eine Multi-Banking-App für verschiedene Konten und Banken: So bietet Outbank inzwischen auch eine Übersicht über Fixkosten, eine Budgetplanung, einfache Vertragskündigung und -wechsel sowie umfassende Finanzanalysen. Quasi alles aus einer Hand. Muss einem persönlich natürlich zusagen, allerdings konnte man damit (wieder) einige Nutzer von sich überzeugen. Es lief wohl schonmal schlechter.

Dennoch gibt es nun einen kleinen Wermutstropfen zu verzeichnen, denn wie das Outbank-Team nun angekündigt hat, wird die Windows-App zum 5. März 2025 eingestellt. Und das, obwohl die App für Windows 11 erst vor weniger als einem Jahr das Licht der Welt erblickt hat. Dabei ist die Entwicklung aber nicht aufgrund niedriger Nutzerzahlen dem Rotstift zum Opfer gefallen. Vielmehr gab es keine echte App für Windows, sondern Outbank setzte auf das Windows-Subsystem für Android (WSA), welches Microsoft in Windows 11 implementierte. Mit WSA ließen sich Android-Apps aus dem Amazon App Store installieren und unter Windows nutzen. Und besagtes Subsystem wurde vor einiger Zeit von Microsoft eingestellt beziehungsweise nun final zum 5. März kommenden Jahres eingestellt. Bis dahin können bereits installierte Apps weiterhin genutzt und aktualisiert werden und die Entwickler betonen, dass sie solange Updates für die Windows-11-Version über den Amazon App Store bereitstellen werden, wie es ihnen möglich ist.

Solltet ihr die Windows 11- (oder FireOS-) Version von Outbank nutzen und ein laufendes Outbank-Abo über den Amazon App Store besitzen, solltet ihr dieses also rechtzeitig kündigen und auf eine der unterstützten Plattformen (iOS, macOS und Android) umsteigen. Zudem lassen sich historische Umsätze exportieren und falls ihr euch nach dem Ende der Windows-Version beziehungsweise dem aktuellen Abozeitraums vom Outbank verabschieden solltet, dann könnte ihr eure Outbank-ID mitsamt alles vorhanden Profildaten über das bereitgestellte Export-Tool löschen. Die Finanzdaten selbst werden nur lokal gespeichert und können daher über das Löschen der App entfernt werden. Wie es mit Outbank unter Windows weitergeht? Das steht noch in den Sternen. Eine native App wäre natürlich möglich, allerdings gibt es seitens Outbank aktuell noch keine Entscheidung, ob und wann man eine native Outbank-App für Windows auf die Beine stellen wird.

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Quelle Outbank

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