Passwort-Manager oneSafe nun für Windows Phone verfügbar

Marcel Am 02.04.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:16 Minuten

Obwohl die meisten Mac- und iOS-Nutzer in Sachen Passwort-Manager sicherlich auf 1Password setzen dürften, gibt es natürlich auch noch zahlreiche weitere Alternativen dazu, die oftmals eben auch um einiges günstiger sind als der Platzhirsch. So zum Beispiel die Passwortverwaltung oneSafe, die sich steigender Beliebtheit erfreut und sowohl auf dem Mac, als auch unter iOS und Android verfügbar ist – und seit ein paar Tagen auch für Windows Phone.

Hat man die App einmal heruntergeladen und installiert, fällt einem als erstes die doch recht schicke Oberfläche ins Auge, mir jedenfalls gefällt diese recht gut. Was aber kann die WP-Version von oneSafe? Im Grunde das, was man so von einem Passwortmanager erwartet. Da wäre natürlich zum einen die Hauptaufgabe: Das Speichern von Benutzernamen und Passwörtern – logisch, kann die App. Hierbei besitzt oneSafe sogar eine ganze Reihe an vorgefertigten Diensten, aber natürlich kann man auch einen beliebigen Eintrag hinzufügen, die sich allesamt in eine breite Anzahl an unterschiedlichen Kategorien pressen lassen: Kreditkarten, Shopping-Seiten, Banking, Accounts für den PC, Netzwerk-Passwörter, Kontakte, E-Mail-Accounts, Instant Messenger, Kontaktdaten und dergleichen. Dabei besitzt oneSafe unter der Haube drei voneinander getrennte Datenbanken: „Computer“ für Benutzernamen und Passwörter, „Work“ für berufliche Informationen und „Wallet“ für persönliche Daten.

Die eingegeben Daten beziehungsweise Accounts lassen sich natürlich auch in einer Übersichtsseite aufrufen, hier gibt es dann über das Menü die Möglichkeit, diese den Favoriten hinzufügen zu können, zwecks Schnellzugriff als Kachel auf den Startscreen pinnen zu können oder den Eintrag per E-Mail verschicken zu können. Die Daten werden dabei übrigens mittels AES 256 verschlüsselt, die Sicherheit sollte also gewährleistet sein. Apropos Sicherheit: Damit unbefugte keinen Zugriff auf eure oneSafe-Datenbank bekommen, kann diese wahlweise mittels Muster, PIN-Code oder Passwort gesichert werden – die entsprechende Auswahl bekommt ihr in den Einstellungen der App, eben dort, wo man auch den Export der Datenbank in euer OneDrive-Konto vorfindet.

Und das war es dann auch schon mit oneSafe für Windows Phone. Im Vergleich zur iOS-Variante fehlen hier eine ganze Reihe an Features wie zum Beispiel die Integration eines Tresors für Dateien, Bildern und Videos und anderen Kleinigkeiten. Vor allem aber macht sich das Fehlen einer Auto-Fill- beziehungsweise Auto-Login-Funktion bemerkbar, sodass ihr dazu gezwungen seid, Benutzernamen und Passwort immer per Copy & Paste hin und her zu kopieren – aber auch die fehlende Synchronisationsmöglichkeit zwischen den bisher verfügbaren Apps und der WP-App sammelt nicht gerade Pluspunkte, wobei die Entwickler bereits angekündigt haben, das ein oder andere Feature in Zukunft implementieren zu wollen.

Das nicht vorhanden sein einiger doch recht wichtigen Funktionen dürfte auch den bisher niedrigen Preis erklären: So ist oneSafe für 1,99 Euro zu haben (rund die Hälfte im Gegensatz zur iOS- und Android-App), der Preis dürfte aber nach der Integration einiger Funktionen ebenfalls angehoben werden. Wer sich vor dem Kauf einmal einen eigenen Eindruck von oneSafe für Windows Phone verschaffen möchte: Die App lässt sich vor dem Kauf kostenlos durchtesten, wobei hier lediglich ein kleiner Werbebanner am unteren Bildschirmrand eingeblendet wird.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

via WPXBOX

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