Pebble neues Portfolio: Pebble 2, Pebble Time 2 und Pebble Core

Marcel Am 24.05.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 3:01 Minuten

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Pebble hat am heutigen Mittag mit der Pebble 2, der Pebble Time 2 und dem Pebble Core ein neues Portfolio präsentiert, welches sich ab sofort über Kickstarter vorbestellen lässt.

Pebble war vor ein paar Jahren quasi so etwas wie der Vorreiter unter dem Smartwatch-Herstellern, dann aber schlugen immer mehr Hersteller wie Motorola, Samsung, Apple und Co. auf und so musste sich Pebble den deutlich leistungsfähigeren und hochwertigeren Smartwatches geschlagen geben. Mit der Pebble Time und der Time Steel versuchte man einen kleinen Befreiungsschlag, der aber ein wenig gescheitert ist – wenn man mal den Worten der Analysten vertrauen schenken darf. Nun aber hat man aber zwei neue Smartwatches und ein komplett neues Gadget vorgestellt, mit denen man seine Marktanteile beibehalten oder wieder steigern möchte. Ein kurzer Überblick.

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Pebble 2 und Pebble Time 2

Bei der Pebble 2 handelt es sich um den direkten Nachfolger der ersten Pebble Smartwatch, die man optisch kaum angefasst hat. Zum Einsatz kommt ein Schwarz-Weiß-Display, welches dank transflektiver Eigenschaft keine direkte Hintergrundbeleuchtung benötigt und auf diese Weise laut Pebble eine Akkulaufzeit von rund einer Woche vorweisen kann. Dennoch gibt es ein paar Neuerungen, wie das nun verbaute Mikrofon zur Aufnahme von Sprachnachrichten und -Notizen und den Herzfrequenzsensor, der sich wie auch bei anderen Smartwatches und Fitness-Armbänder auf der Rückseite befindet und in festgelegten Intervallen die Herzfrequenz seines Trägers misst.

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Auch die Pebble Time 2 besitzt besagten Herzfrequenzsensor, allerdings gibt es eine andere Modifizierung, die sicherlich noch mehr Nutzer begeistern dürfte: denn das Farbdisplay ist nun rund 53 Prozent größer als der Vorgänger, besitzt rund 80 Prozent mehr Pixel als die Time und endlich hat man es geschafft, den dicken Rahmen um selbiges zu Verkleinern. Die Akkulaufzeit soll wie bisher auch bis zu 10 Tage betragen. Besonders interessant: Während es bei der Time-Range zuvor zwei unterschiedliche Modelle gab (Time aus Kunststoff, Time Steel aus Metall), hat man der Time 2 direkt ein Metallgehäuse spendiert.

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Pebble Core? Check.

Bei dem dritten Gadget handelt es sich um das Pebble Core, dem ersten Pebble-Wearable abseits der Smartwatches. Beim Core handelt es sich um ein kleines „Kästchen“, welches auch eine SIM-Karte aufnehmen kann und so autark mit dem Mobilfunknetz verbunden ist. Mit Hilfe des integrierten GPS-Empfängers lassen sich Strecken aufzeichnen (Geschwindigkeit und Entfernung), die aufgezeichneten Daten lassen mit mit verschiedenen Apps wie RunKeeper, Straava und Co. teilen. Damit richtet sich das Teil natürlich primär an Läufer, die ihr Smartphone zuhause lassen möchten.

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Dennoch ist der/die/das Pebble Core noch viel interessanter, denn im Hintergrund werkelt ein stark angepasstes Android 5.0 und auch das Streamen von Musik wird möglich sein, zum Beispiel via Spotify (Premium vorausgesetzt). Da nicht jeder einen zusätzlichen mobilen Datentarif haben wird, lässt sich Musik aber auch lokal auf den 4GB großen internen Speicher werfen, die Pebble-Macher arbeiten aktuell auch noch an einer Möglichkeit, bestimmte Spotify-Playlists zum Offline-Hören auf dem Pebble Core zu speichern. Gerade dieser Punkt macht den Core für mich so interessant, dass ich direkt mal zugeschlagen habe.

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Außerdem besitzt das Core-Gadget einen Button, der mit zwei Aktionen belegt werden kann. So lassen sich zum Beispiel Sprachnachrichten aufnehmen oder auch eine Notfall-SMS absetzen, die einem festgelegten Kontakt den Aufenthaltsort mit kurzer Notfall-Info per SMS zukommen lässt (SIM-Karte vorausgesetzt). Durch das verwendete Android sollen Entwickler in der Lage sein, kleine Apps für den Core zu schreiben, sodass es sicherlich in Zukunft noch viele unterschiedliche Aktionen geben wird. Die Akkulaufzeit wird von Pebble mit rund neun Stunden angegebenen – bei aktivem Musik-Streaming und GPS-Aufzeichnung.

Kaufen? Bei Kickstarter!

Wie auch bei allen anderen Pebble-Veröffentlichungen, so lassen sich die Pebble 2, die Pebble Time 2 und der Pebble Core erst einmal exklusiv über Kickstarter vorbestellen. Das Finanzierungsziel in Höhe von 1 Millionen US-Dollar wurde erwartungsgemäß recht früh erreicht, was sicherlich auch an den vergleichsweise günstigen Preisen der Gadgets liegt. Für die Pebble 2 werden derzeit 99 US-Dollar fällig (Auslieferung ab September 2016), die Pebble Time 2 schlägt sich mit 169 US-Dollar nieder (Auslieferung ab November 2016) und für Pebble Core werden 69 US-Dollar fällig (Auslieferung ab Januar 2017) – zuzüglich 15 US-Dollar für den Versand nach Deutschland.

Ich habe wie erwähnt direkt mal beim Pebble Core zugeschlagen, schein ein recht interessantes Gadget zu sein. Und ihr so?

Zur aktuellen Kickstarter-Kampagne

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