Pixelmator Photo: Neuer Name, neue AI-Funktionen und Mac-Beta

Marcel Am 12.04.2023 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:09 Minuten

Die Bildbearbeitungs-App Pixelmator Photo für iOS heißt ab sofort Photomator. Neben der Namensänderung bringt das jüngste Update aber auch neue AI-Funktionen mit, außerdem geht die Mac-App in die Beta-Phase.

Pixelmator Photo für iPhone und iPad dürfte auf dem ein oder anderen Gerät zu finden sein. Eine rundum gelungene App zur Bildbearbeitung, wenn nicht sogar die beste mobile App für Zwischendurch. War dem damaligen Einmalkauf in Höhe von 7,99 Euro definitiv wert, leider ist man inzwischen auf ein Abo-Modell umgestiegen. Würde ich die 5,49 Euro pro Monat oder Einmalkauf-Lizenz für knapp 55 Euro auf den Tisch legen? Müsste ich mir ehrlich gesagt überlegen, aber als „alter Nutzer“ hat man bisher keinerlei Nachteile. Nun heißt es alter Wein in neuen Schläuchen, denn Pixelmator Pro wird mit dem jüngsten Update zu Photomator umgetauft – man wollte schlicht einen prägnanteren Namen. Allerdings ändert die Version 2.3 nicht nur die Buchstaben auf dem Homescreen, sondern bringt auch ein stellenweise leicht modifizierte Optik und vor allem einige neue Funktionen für Auswahl und Maskierungen mit – natürlich Pixelmator-typisch „KI-gestützt“.

‎Photomator by Pixelmator Team
‎Photomator by Pixelmator Team
Entwickler: Pixelmator Team
Preis: Kostenlos+

Mithilfe des neuen Auswahl- und Maskierungswerkzeugs könnt ihr einfach bestimmte Teile eines Bildes auswählen und unabhängig vom Rest des Bildes bearbeiten. Beispielsweise ließe sich auf Landschaftsaufnahmen nur der Himmel auswählen und dessen Helligkeit reduzieren, ohne das gesamte Foto dunkler zu machen. Eine automatische Auswahl kann natürlich manuell verfeinert werden, alternativ könnt ihr die anpassbaren Farbverlaufsmasken nutzen und Bereiche anhand ihrer Farbe auswählen.

Alle erzeugten Masken werden im neuen Ebenenbrowser aufgeführt, wo sie sich umbenennen, löschen oder neu anordnen lassen. Ebenso an Bord sind Mischmodi, um Masken zu kombinieren oder andere Effekte zu erzielen. Um Übergänge zwischen bearbeiteten und unbearbeiteten Bereiche eines Fotos weniger stark wirken zu lassen, können zu guter Letzt geradlinige oder elliptische Verläufe positioniert und in ihrer Weichheit angepasst werden – endlich mal etwas von meiner Wunschliste. Funktioniert alles schon sehr gut, wobei es natürlich auf das Motiv ankommt, denn Haare lassen sich bekanntlich weniger gut selektieren als ein Haus vor freiem Himmel. Aber: Für eine One-Klick-Lösung funktioniert das ganze auch ohne manuelles Zutun und Anpassen schon sehr gut.

Das Update steht ab sofort im App Store für iPhone und iPad zur Verfügung. Und wer neben iOS auch macOS nutzt, der bekommt noch ein kleines Schmankerl: Nach rund acht Monaten Wartezeit haben die Entwickler nun auch die Beta-Version von Pixelmator Photo Photomator für den Mac an den Start gebracht. Man setzt hierbei auf das TestFlight-Programm von Apple, hält allerdings nur eine begrenzte Anzahl von Testplätzen bereit. Wer Interesse hat (und schnell genug ist) der kann über dieses Formular sein Interesse an einer Teilnahme bekunden. Ob man ausgewählt wird, liegt jedoch beim Pixelmator-Team. Wovon man aber ausgehen kann: Photomator auf dem Mac gibt es wohl nur gegen ein Abo, zumindest war immer „nur“ die Rede von einem Rabatt- ich lasse mich aber gerne positiv überraschen.


Quelle Pixelmator

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