Pixelmator Pro: Version 1.3 „Prism“ verbessert das Arbeiten mit Ebenen

Marcel Am 23.01.2019 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:11 Minuten

Die Mac-Bildbearbeitung des kleinen Mannes namens Pixelmator Pro hat mit der Version 1.3 aka „Prism“ diverse Neuerungen erhalten, mit denen das Arbeiten mit mehreren Ebenen optimiert werden soll.

Über Pixelmator – und wohl auch die jüngere Pro-Version – muss man denke ich nicht mehr viele Worte verlieren. Grundsolide Bildbearbeitung, die in Sachen Umfang dem Platzhirsch Photoshop und der Nummer-1-Alternative Affinity Photo nicht ganz mithalten kann, die den meisten Nutzern aber wohl ausreichen dürfte. Die jüngste Version  1.3 mit dem Codenamen „Prism“ stellt bereits das dritte größere Update innerhalb von gut sieben Monaten dar – nach der Version 1.1 Ende Mai und Version 1.2 im Oktober des letzten Jahres. Beim Update-Zyklus konnte man den Entwicklern aus Litauen auch bei dem „Pixelmator ohne Pro“ nie vorwerfen; man war immer bemüht, regelmäßig neue Funktionen und neue Systemfeatures einfließen zu lassen. Aktuell haben sich die Entwickler dem Thema Ebenen gewidmet und hierzu eine Reihe an Optimierungen einfließen lassen.

So lassen sich Ebenen nun mit farbigen Tags versehen, wie man es auch vom Finder her kennt. Hierdurch lassen sich wichtige(re) Ebenen noch schneller wiederfinden, was auch für die ebenfalls neue Such- und Filtermöglichkeiten für Ebenen gilt. Letzteres macht es euch möglich, Ebenen schnell nach bestimmten Farb-Tags oder nach dem Typ (zum Beispiel Bilder, Pfade und Texte) filtern zu können. Darüber hinaus kann die Transparenz und den Mischmodus einer Ebene nun auch inklusive einer Live-Vorschau in der Seitenleiste verändern – ein häufig genannter Kritikpunkt in den Bewertungen im App Store.

Ein ebenfalls lang ersehntes Feature trägt den Mann „Clipping Masks“, zu Deutsch Schnittmasken. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Ebenen (oder auch eine einzelne Ebene), auf die eine Maske angewendet wird, die wiederum durch eine festgelegten Ebene bestimmt wird. Klingt kompliziert, ist aber ganz simpel: Angenommen, auf der ersten Ebene habt ihr einen Text und auf der zweiten Ebene ein Foto. Durch die Schnittmaske könnt ihr das ganze nun so justieren, dass das Foto nur sichtbar ist, wo auch der Text steht. Oder anders gesagt: Der Inhalt einer Ebene wird an die Umrisse einer anderen Ebene (die Maske) angepasst. Ließe sich theoretisch auch über ein Ausschneiden der Text-Form vom Foto erreichen, ist so aber flexibler und rückgängig zu machen. Eine Funktion, die gerade bei vielen Ebenen sehr nützlich ist und in die die Entwickler viel Zeit investiert haben.

Unter den weiteren Neuerungen der Prism-Version findet sich auch eine Änderung, die mich sehr freut. Bisher war es so, dass Effekte, Ebenenstile und andere Ebenen-Anpassungen bei Nutzung der Mal-, Retuschier- oder Umformungswerkzeuge gerastert wurden. Dies geschieht nun aber nicht mehr, stattdessen werden dynamische Filter auch auf die neuen Inhalte der Ebene angepasst. Darüber hinaus haben die Entwickler aber auch zahlreiche Kleinigkeiten optimiert und gefixt – zum Beispiel lassen sich Farbanpassungen nun auch auf Formenebenen anwenden und beim Öffnen von Photoshop-Bilddateien mit Farbtags werden diese nun sowohl gelesen als auch gespeichert. Das komplette Changelog findet ihr an dieser Stelle vor und wer sich die Pro-Version der beliebten Mac-Bildbearbeitung anschauen möchte, der bekommt auch eine 30-tägige Testversion an die Hand.

Pixelmator Pro
Pixelmator Pro
Entwickler: Pixelmator Team
Preis: 43,99 €

Quelle Pixelmator Blog

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