Seit der Vorstellung der Touch Bar in der aktuellen MacBook Pro-Generation im Herbst 2016 hat sich am Gimmick-Status nicht viel geändert. Ja, sie ist eine nette Spielerei, mehr aber auch nicht. Ändern könnte dies eine Apple-Tastatur mit Touch Bar für die Desktop-Nutzung, sodass Nutzer sich beim Wechsel zwischen Notebook- und Desktop-Nutzung nicht umgewöhnen müssen. Aber ob eine solche Tastatur irgendwann mal folgt oder Apple sich still und heimlich wieder vom Zweitdisplay verabschiedet, wird man in den kommenden Jahren sehen. Ist aber auch ein anderes Thema, auf dass ich an dieser Stelle nicht tiefer eingehen möchte. Vielmehr möchte ich an dieser Stelle auf ein kleines Open Source-Projekt namens Pock hinweisen, welches euch das Mac-Dock in die Touch Bar bringt.
Dies haben in der Vergangenheit schon andere Apps gemacht, Pock wird jedoch noch aktiv weiterentwickelt. Das kleine Tool stellt nicht nur die App-Icons aus eurem Dock in der Touch Bar dar, sondern visualisiert auch geöffnete und aktive Anwendungen und versteht sich sogar mit den Benachrichtigung-Badges, die zum jetzigen Zeitpunkt aber mit einer Verzögerung von zehn Sekunden eingeblendet werden. Eine weitere Besonderheit steckt in der Arbeitsweise von Pock, denn im Hintergrund kommen private APIs zum Einsatz, mit denen sich Pock im Control Strip der Touch Bar einnistet, sofern es nicht aktiv im Vordergrund ist. Außerdem gibt es neben dem Dock auch einen virtuellen ESC-Button, sodass ihr für diesen Pock nicht verlassen müsst. Recht simples Tool, dass die Touch Bar nun nicht wirklich produktiver macht – aber doch ganz nett ist.
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