Pocket­share macht aus eurem Android-Smart­phone eine WiFi-Festplatte mit SMB-, WebDAV- und FTP-Freigabe

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In Zeiten aktueller Smart­phones sind die „alten“ USB-Sticks mit allerhand portabler Software wie Browser, Textver­ar­beitung und Co. eigentlich so gut wie ausge­storben, denn inzwi­schen lassen sich verschie­denste Aufgaben auch am Smart­phone erledigen. Auch für den Austausch von Dateien sind USB-Sticks seltener geworden, eine E-Mail ist schneller und für größere Dateien gibt es duzende Cloud-Dienste. Aber auch wer Dateien lieber mithilfe „echten“ Speichers trans­por­tieren oder austau­schen möchte, der muss nicht mehr zwangs­läufig auf einen zusätz­lichen Stick setzen – immerhin trägt man das Smart­phone und damit zahlreiche freie Gigabytes immer mit sich herum. 

Mit der kleinen App Pocket­share erübrigt sich auch die Notwen­digkeit eines Kabels, denn die App ermög­licht die Nutzung des Android-Smart­phones oder auch Tablets als WLAN-Festplatte.

Pocketshare: Datentransfer NAS
Entwickler: Appcube
Preis: Kostenlos+

Einmal instal­liert und gestartet, könnt ihr einfach über euren Rechner – egal ob Windows, macOS oder auch Linux – auf den Speicher­be­reich von Pocket­share auf dem Android-Gerät zugreifen. Pocket­share erstellt effe SMB-, FTP- und WebDAV-Freigaben, einzige Voraus­setzung ist eben, dass sich beide Geräte im gleichen WiFi-Netzwerk befinden. Mittels Eingabe der in der Benach­rich­tigung angezeigten IP-Adresse im Browser, dem Finder oder im Windows Explorer wird die Verbindung aufgebaut. Außerdem bekommen Windows-Nutzer mittels BAT-Datei die Möglichkeit, ohne weitere manuelles Zutun ein Netzlaufwerk erstellen zu können – unter macOS taucht das Gerät ohne euer Zutun im Finder auf. 

Die Basis­version von Pocket­share steht kostenlos im Play Store zur Verfügung und bietet alle notwen­digen Features. Die Pro-Version für 1,69 Euro schaltet dazu noch ein paar zusätz­liche Einstel­lungs­mög­lich­keiten frei, wie zum Beispiel das Ändern des Freiga­be­namens und des Verzeich­nisses, des Weiteren könnt ihr die Freigabe durch eine Authen­ti­fi­zierung (Nutzername und Passwort) schützen. Leider sind alle drei Frage­be­typen (SMB, FTP und WebDAV) gleicher­maßen aktiv, hier wäre eine optionale Deakti­vierung einzelner Proto­kolle ganz nett – aber auch so verrichtet die App ihren Dienst ohne Probleme. Macht eben genau das, was sie soll. 

via Smart­Droid