Pokémon GO: Update bringt Indivi­dua­li­sierung eures Avatars und „behebt“ Fußspuren-Bug auf unkon­ven­tio­nelle Weise

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Das Hype-Spiel Pokémon GO hat ein erstes größeres Update erhalten und bringt unter anderem eine Indivi­dua­li­sierung eures virtu­ellen Ego und behebt den Fußspuren-Bug auf recht unkon­ven­tio­nelle Art.

Bei der Erstellung des Charakters konntet ihr verschie­denste Dinge nach belieben anpassen, danach aber war das Aussehen eures Avatars in Stein gemeißelt, denn eine nachträg­liche Indivi­dua­li­sierung fehlte komplett. Diese Funktion hat man nun aber nachge­reicht, sodass ihr das Aussehen über den Menübutton in eurem Trainer-Profil nun eben auch noch zu einen späteren Zeitpunkt nach belieben anpassen könnt. Haben sich viele Nutzer gewünscht, hat man seitens Niantic wohl drauf gehört – fehlt eigentlich nur noch die Möglichkeit, seinen Namen nachträglich ändern oder das Team wechseln zu können. Übrigens findet ihr hinter dem besagten Menü-Button nun auch euer Tagebuch mit eurer Fang-Historie – auch das Verschicken von Pokémon verbirgt sich nun hinter einem ähnlichen Button. 

Des Weiteren hat man auch den seit Tagen Wochen bestehenden Bug bezüglich der Fußspuren-Anzeige … ähm … behoben. Zu Beginn war es noch so, dass man anhand der Anzahl an Fußab­drücken ungefähr abschätzen konnte, wo sich welches Pokémon befindet, seit längerer Zeit aber wurden nur noch drei Fußab­drücke angezeigt. Scheinbar aber ein größerer Fehler im System, denn Niantic wusste sich hier wohl nicht anders zu helfen, als die Fußspuren-Anzeige komplett zu entfernen. Kann man so machen, ist aber eben auch nicht besser, als dauerhaft drei Fußab­drücke angezeigt zu bekommen. So dürften Apps rund um Pokevision sicherlich nochmals etwas mehr Zulauf bekommen. 

Außerdem hat man auch die Gym-Anima­tionen verbessert, ein paar Ansichten optimiert, Warnmel­dungen beim Start der App hinzu­gefügt, diverse (ungenannte) Fehler bei der Begegnung mit wilden Pokémon gefixt und die Schadens­be­rechnung während eines Kampfes überar­beitet. Von mir aus kann man das Entwick­lungs­tempo aber gerne noch etwas anziehen, denn auch abseits des (dümmlichen) Kampf-Systems, einer fehlenden Anpassung der EP beim Fangen von Pokémon (es macht eben keinen Unter­schied, ob nun 10 WP oder 500 WP) und des fehlenden Tausch-Features gibt es noch viel zu tun. Allen voran sollte man einmal das Problem der zahlreichen Bots und GPS Spoofern anpacken – sonst verlieren ehrliche Spieler irgendwann den Spaß am Spiel… 

Pokémon GO
Entwickler: Niantic, Inc.
Preis: Kostenlos+
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Entwickler: Niantic, Inc.
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