Pokémon GO: Update bringt Individualisierung eures Avatars und „behebt“ Fußspuren-Bug auf unkonventionelle Weise

Marcel Am 31.07.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:41 Minuten

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Das Hype-Spiel Pokémon GO hat ein erstes größeres Update erhalten und bringt unter anderem eine Individualisierung eures virtuellen Ego und behebt den Fußspuren-Bug auf recht unkonventionelle Art.

Bei der Erstellung des Charakters konntet ihr verschiedenste Dinge nach belieben anpassen, danach aber war das Aussehen eures Avatars in Stein gemeißelt, denn eine nachträgliche Individualisierung fehlte komplett. Diese Funktion hat man nun aber nachgereicht, sodass ihr das Aussehen über den Menübutton in eurem Trainer-Profil nun eben auch noch zu einen späteren Zeitpunkt nach belieben anpassen könnt. Haben sich viele Nutzer gewünscht, hat man seitens Niantic wohl drauf gehört – fehlt eigentlich nur noch die Möglichkeit, seinen Namen nachträglich ändern oder das Team wechseln zu können. Übrigens findet ihr hinter dem besagten Menü-Button nun auch euer Tagebuch mit eurer Fang-Historie – auch das Verschicken von Pokémon verbirgt sich nun hinter einem ähnlichen Button.

Des Weiteren hat man auch den seit Tagen Wochen bestehenden Bug bezüglich der Fußspuren-Anzeige … ähm … behoben. Zu Beginn war es noch so, dass man anhand der Anzahl an Fußabdrücken ungefähr abschätzen konnte, wo sich welches Pokémon befindet, seit längerer Zeit aber wurden nur noch drei Fußabdrücke angezeigt. Scheinbar aber ein größerer Fehler im System, denn Niantic wusste sich hier wohl nicht anders zu helfen, als die Fußspuren-Anzeige komplett zu entfernen. Kann man so machen, ist aber eben auch nicht besser, als dauerhaft drei Fußabdrücke angezeigt zu bekommen. So dürften Apps rund um Pokevision sicherlich nochmals etwas mehr Zulauf bekommen.

Außerdem hat man auch die Gym-Animationen verbessert, ein paar Ansichten optimiert, Warnmeldungen beim Start der App hinzugefügt, diverse (ungenannte) Fehler bei der Begegnung mit wilden Pokémon gefixt und die Schadensberechnung während eines Kampfes überarbeitet. Von mir aus kann man das Entwicklungstempo aber gerne noch etwas anziehen, denn auch abseits des (dümmlichen) Kampf-Systems, einer fehlenden Anpassung der EP beim Fangen von Pokémon (es macht eben keinen Unterschied, ob nun 10 WP oder 500 WP) und des fehlenden Tausch-Features gibt es noch viel zu tun. Allen voran sollte man einmal das Problem der zahlreichen Bots und GPS Spoofern anpacken – sonst verlieren ehrliche Spieler irgendwann den Spaß am Spiel…

Pokémon GO
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