PowerToys für Windows: Version 0.49.0 mit neuem „Find My Mouse“-Tool und Video Conference Mute als stabile Version

Marcel Am 29.10.2021 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:28 Minuten

Rund zwei Jahre ist es her, dass Microsoft seine Tool-Sammlung der PowerToys als Open-Source-Projekt neu aufgelegt und seitdem regelmäßig mit neuen Entwicklungen bestückt hat. Die jüngste Version 0.49.0 bringt unter anderem optische Anpassungen mit sich, wodurch sich die PowerToys besser ins Look’n’Feel von Windows 11 einpassen – funktionell liefen die einzelnen Tools natürlich bereits. Darüber hinaus gab es eine Reihe an Optimierungen und Verbesserungen unter der Haube und in den Tools, beispielsweise arbeitet PowerToys Wake nun besser mit Bildschirmlesern für die Barrierefreiheit zusammen, das HEX-Format im Color-Picker verzichtet nun auf das #-Zeichen und beim Keyboard Manager sowie den FancyZones wurden bekannte Absturzprobleme behoben. Highlight des Updates dürften aber die neuen Tools „Find My Mouse“ und „Video Conference Mute“.

Bei Find My Mouse handelt es sich um das erste Tool aus der Kategorie „Mouse Utilities“. Dieses soll euch dabei helfen, schnell den Mauszeiger zu orten, indem ihr doppelt auf die Strg-Taste eurer Tastatur tippt. In Folge dessen verdunkelt sich der gesamte Bildschirm grau, mit Ausnahme des des kreisförmig hervorgehobenen Mauszeigers. Kann bei großen, hochauflösenden Displays oder für Benutzer mit eingeschränktem Sehvermögen ganz nützlich sein – macOS bietet seit El Capitan mit einer „Schüttelfunktion“ der physischen Maus eine ganz ähnliche Funktion.

Bei dem Video Conference Mute handelt es sich um kein wirklich neues PowerToy, sondern ist schon seit geraumer Zeit in den experimentellen Versionen vorhanden. Das Tool erlaubt euch das ein- und ausschalten der Audio- und Videofunktionalität per Tastatur-Shortcut, vor allem ist dies natürlich für Videokonferenzen und Gruppencalls gedacht. Bieten eigentlich alle Tools zwar schon von Haus aus, mit dem Video Conference Mute wird das Umschalten zwischen Mikrofon, Kamera oder beidem gleichzeitig aber systemweit umgesetzt. Das Tool setzt beim Abschalten der Kamera auf einen virtuellen Kamera-Treiber, welcher sich zwischen Hardware und Videokonferenz-Software und schaltet bei Bedarf einfach nur das Bild schwarz. So simpel wie effektiv, dennoch hatte man in der Vergangenheit mit größeren Bugs zu kämpfen, sodass man es erst jetzt in der stabilen Version freigibt. Frei von Fehlern ist das Hilfswerkzeug zwar noch nicht, man arbeitet aber weiter daran.

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