Quarter: Schlanke Powerbank lässt sich via MagSafe-Kabel schnell aufladen

Marcel Am 26.10.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:29 Minuten

Wer sein Smartphone intensiv nutzt und häufiger längere Zeit unterwegs ist, der wird sicherlich einen externen Akku in Form einer Powerbank dabei haben, mit der sich das Smartphone auch unterwegs schnell laden lässt – ich persönlich nutze ein Akkucase von Mophie, für längere Reisen auch mal meine Xiaomi Powerbank. Was bei eigentlich allen Hüllen und Powerbanks der Fall ist: Sie werden über ein Micro-USB-Kabel geladen. Eigentlich keine so schlechte Idee, wer allerdings ein iPhone nutzt, der muss neben dem Lightning-Kabel ein zusätzliches Kabel verstauen. Mit Quarter gibt es nun eine Powerbank, die Nutzern eines MacBooks gelegen kommen dürfte, denn diese lässt sich nicht nur über ein handelsübliches Micro-USB-Kabel aufladen, sondern auch mittels des Apple’schen MagSafe-Kabels für die MacBook-Reihe.

quarter-powerbank-3Quarter fügt sich optisch durch das verwendete Aluminium sehr gefällig in den Apple-Kosmos aus MacBook, iMac und Co. ein, mit seinen Abmessungen von 137 x 73 x 12,5 Millimetern und 180 Gramm ist die Powerbank auch noch recht kompakt und vor allem sehr flach ausgefallen. Dafür aber gibt es hier keine 10.000 mAh, sondern „nur“ rund 5.000 mAh. Klingt erst einmal wenig, bedenkt man aber, dass das iPhone 6s einen Akku mit 1.715 mAh mitbringt, dürfte sich das Smartphone abzüglich des Quarter-Stromverbrauchs in etwa 2 bis 2½-Mal komplett befeuern lassen. Ist die Powerbank einmal leergesaugt, so lässt sich diese laut den Entwicklern via MagSafe binnen 30 bis 45 Minuten komplett laden – ein dicker Pluspunkt gegenüber anderen Powerbanks.

Klingt für mich alles sehr gelungen, auf Reisen habe ich das MagSafe-Kabel eh immer dabei, spare mir also ein weiteres Kabel und Netzteil – und auch für’s Auto gibt es ein passendes Ladeteil mit MagSafe-Stecker. Einziger kleiner Haken: Noch ist Quarter nicht auf dem Markt, sondern wird derzeit auf dem chinesischen Kickstarter-Pendant Pozible finanziert. Die ersten Geräte sollen bereits im November verschickt werden, die gesamte Finanzierung geht noch bis zum 25. November 2015. Mit rund 39 US-Dollar zuzüglich 12 US-Dollar Versand seid ihr dabei, also rund 47 Euro. Kein günstiger Spaß, dennoch empfinde ich die Idee gar nicht so doof und durchaus praktisch. Oder was meint ihr?

via Product Hunt

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