Quick Screen Recorder: Simples Open-Source-Tool zur Bildschirmaufnahme unter Windows

Marcel Am 21.07.2022 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:34 Minuten

Manchmal kann es ganz hilfreich sein, Dinge am Rechner nicht nur mit Text oder Bildern zu erklären, sondern auch mithilfe eines kleinen Videos. Passiert dies eher seltener, kann man natürlich die Mittel und Wege nutzen, die Windows 10 bereits von Haus aus mitliefert – genauer gesagt über die Spielleiste, die sich über Win+G aufrufen lässt. Wirklich komfortabel ist dies jedoch nicht und mehr ein Mehr an Funktionen und Einstellungen benötigt, der findet duzende Tools, die eben dieses bietet. Ein recht einfach gestricktes und damit auch und vor allem für Gelegenheitsnutzer interessantes Werkzeug hört auf den Namen Quick Screen Recorder und läuft ab Windows 7 aufwärts, setzt allerdings ein installiertes .NET-Framework in Version 4.7.2 zur Nutzung voraus.

Im Grunde reicht es bereits aus, die App nach der Installation zu öffnen und auf die Schaltfläche REC zu drücken – alternativ lässt sich die Aufnahme auch mit dem Tastatur-Shortcut Alt+R starten. Standardmäßig bleibt die Aufnahme-Oberfläche über allen Fenstern, dies lässt sich jedoch wie so viele andere Dinge auch in den Einstellungen umschalten. Neben der Aufnahme des gesamten Bildschirms könnt ihr natürlich auch einen beliebigen Bereich festlegen, ganz easy über Drag’n’Drop des angezeigten roten Rahmens. Soll die Aufnahme abgeschlossen werden, könnt ihr dies ebenfalls über den Button oder besagten Shortcut erledigen. Achtung: Der Dateiname wird nicht angepasst, vielmehr überschreibt Quick Screen Recorder alle älteren Aufnahmen, sofern ihr diese zuvor nicht umbenennt oder anderweitig sichert.

Das Open Source-Tool speichert Videos im altbekannten AVI-Format. Weitere Videoformate wären sicherlich für den ein oder anderen wünschenswert, aufgrund des Ziels einer schlanken Anwendung (mit gerade einmal 2 MB kann man diesen Punkt nicht absprechen) geht dies aber in Ordnung. Um die Videoaufnahme dennoch etwas zu justieren könnt ihr beispielsweise die Qualität der Aufnahme in vier Sprüngen (Niedrig, Mitte, Hoch oder Original) definieren, ebenso könnt ihr eine Audioaufnahme über euerer Mikrofon oder von der Soundkarte hinzuschalten. Wer Video und Ton lieber manuell weiterverarbeitet, der kann letzteren auch getrennt vom Video als WAV-Datei speichern lassen. Stellenweise gibt es zwar ein paar Optimierungsmöglichkeiten (wie die Tatsache, dass vorgenommene Änderungen nicht gespeichert werden), für eine erste Version aber schon ganz brauchbar.

Quick Screen Recorder herunterladen

Quellcode GitHub

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