QuickPick für Android: Schicke Foto-App mit Cloud-Sync

Marcel Am 13.02.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:10 Minuten

quickpic-android

Mit QuickPic gibt es eine simple und kostenlose Galerie-App für Android, die nicht nur mit einer übersichtlichen Ui punkten kann, sondern auch etliche Cloud-Speicher integrieren kann.

In den vergangenen Wochen hatte ich mit Piktures schon einmal meinen derzeitigen Favoriten in Sachen Galerie-Apps für Android hier im Blog – mit der Android-eigenen Galerie-App und der Google+-Foto-App bin ich persönlich nie warm geworden, genau so sah es bisher auch mit QuickPic aus. Letztere hat aber in den letzten Wochen ein größeres Update auf die Version 4.0 erhalten, dass einige Neuerungen mit sich bringt und QuickPic nun durchaus zu einer Konkurrenz für Piktures macht. Erst einmal: QuickPic greift natürlich auf die lokalen Fotos zu und zeigt diese in Form von Ordnern (oder Alben, wie man es auch nennen möchte) direkt nach dem Start an, wobei sich neben der Standard-Ansicht auch eine Kachel-, Listen- und Galerie-Ansicht nutzen lässt. Sieht in Kombination mit den neuen Farben für die Action Bar dann wie folgt aus:

In der Ansicht für einzelne Fotos lässt sich natürlich ganz einfach per Button oder Pinch-to-Zoom in die Bilder hinein und wieder heraus zoomen, auch das Einsehen von Bildinformationen wie EXIF-Daten, Setzen eines Bildes als Wallpaper, Teilen per App und dergleichen ist implementiert worden. Auch nicht fehlen dürfen rudimentäre Bearbeitungsfunktionen, womit sich Bilder zum Beispiel Beschneiden, Drehen und Spiegeln lassen – Filter und ähnliches gibt es hier nicht, man beschränkt sich eben auf die wirklich wichtigen Dinge. Eine Diashow findet sich ebenfalls in QuickPic, diese lässt sich ganz einfach per Tap auf das „Play“-Logo starten.

Ebenfalls an Bord ist auch eine Zeitstrahl-Ansicht, nach der eure Bilder chronologisch und anhand der EXIF-Daten sortiert werden, ansonsten war dies einmal soweit der Kern der App, die allerdings neben zahlreichen Möglichkeiten in den Einstellungen in Sachen Themes, Größe der Thumbnails, Verhalten und dergleichen noch zwei weitere Besonderheiten besitzt. Denn zum Einen könnt ihr die App mit verschiedenen Cloud-Diensten wie Dropbox, Google Drive, Flickr, OneDrive und Co. verknüpfen und so auch aus QuickPic heraus auf eure dort gespeicherten Bilder zugreifen beziehungsweise neue Bilder hochladen. Zum anderen gibt es mit „WiFi Transfer“ auch eine praktische Funktion, über die man über ein identisches WiFi-Netzwerk Bilder mit anderen Geräten austauschen kann, was zwar reibungslos funktioniert, aber eben auch nur dann, wenn der Tauschpartner ebenfalls die QuickPic-App installiert hat.

Alles in allem macht QuickPic inzwischen also einen richtigen guten Eindruck und irgendwie kommt mir die Galerie-App inzwischen nicht mehr ganz so verworren vor – allerdings kann mich mein vormaliger Eindruck auch täuschen. Ich persönlich bevorzuge aktuell zwar weiterhin die erwähnte Piktures-App, was aber alleine an der in meinen Augen schickeren Alben-Funktion liegt. Wer es hingegen etwas schlichter und auf das wesentliche beschränkt mag, der sollte sich QuickPic durchaus einmal anschauen, sofern man dies nicht eh schon in der Vergangenheit getan hat – besser als die Android-eigenen Galerie-Apps ist sie definitiv. Und da sie auch noch kostenlos im Play Store zu haben ist, geht ihr keinerlei Risiko ein, sollte sie euch nach einem eigenen Testversuch nicht zusagen.

QuickPic-Galerie
QuickPic-Galerie
Entwickler: Cheetah Mobile
Preis: Kostenlos

Artikel teilen

Kaufempfehlung*

  • Samsung Galaxy J5 Smartphone (5 Zoll (12,7 cm) Touch-Display, 8 GB Speicher, Android 5.1) schwarz
  • Neu ab EUR 193,97, gebraucht schon ab EUR 106,80
  • Auf Amazon kaufen*