Raid: Ein weiterer Twitter-Client für Android mit vielen Anpassungsoptionen

Marcel Am 23.11.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:08 Minuten

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Mit Raid fügt sich ein weiterer Twitter-Client in den Reigen der Twitter-Apps für Android ein und versucht vor allem durch zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten zu überzeugen.

Auch wenn die bereits verfügbare Auswahl an Twitter-Clients im Play Store schon recht breit gestreut ist: weitere Alternativen sind immer willkommen, denn jeder Jeck ist anders und so gibt es sicherlich Nutzer, die bei den bereits bekannten Clients wie Falcon Pro, Talon, Flamingo oder auch Fenix ein Haar in der Suppe finden. Noch recht frisch im Play Store veröffentlicht und aktuell in Version 0.3.1 zur Verfügung stehend: Raid. Eine kostenlose Twitter-App, die sich optisch ein wenig an der offiziellen Twitter-App orientiert und die potentielle Nutzer vor allem mit ihren zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten in der Darstellung der Timeline und der Bedienung von sich überzeugen möchte.

Raid for Twitter
Raid for Twitter
Entwickler: RaidLabs
Preis: Kostenlos+

Erst einmal besitzt Raid natürlich die gängigen Features: Zugriff auf eure Timeline, Listen, Benachrichtigungen und Direktnachrichten. In der Timeline gibt es eine Vorschau für Bilder, GIFs und Videos, ebenso können natürlich Tweets verfasst werden, wobei ihr hier bis zu vier Bilder an einen Tweet anhängen könnt. Auch eine Suche nach Schlagworten und Hashtags ist implementiert, bereits getätigte Suchen lassen sich speichern und für langweilige Stunden bietet Raid auch eine Liste für aktuelle Twitter-Trends. Für viele auch immer wichtig: Tweets mit bestimmten Wörtern oder Hashtags lassen sich direkt aus der Timeline filtern – brauche ich persönlich nicht, sehen aber viele eben anders. Und so weit alles Dinge, die eigentlich jeder halbwegs ordentliche Twitter-Client mit sich bringt.

Deutlicher umfangreicher fällt aber der Blick in die Einstellungen von Raid aus, in der sich nahezu jedes Detail anpassen lässt. Angefangen bei der Farbgestaltung der App an sich (helles oder dunkles Design mit weißem oder schwarzem Hintergrund, lässt sich auch automatisch auf Basis der Tageszeit aktivieren), bis hin zu diversen Anpassungen der Timeline und der Darstellung der Tweets: Schriftart und -größe, Anordnung der Namen, Anzeige der Profilbilder, Highlight für Links, Anzeige der Tweet-Aktionen, Darstellung der Medienvorschau und und und. Des Weiteren lassen sich auch die Reiter selbst anordnen und festlegen, bei Bedarf lassen sich hier auch spezifische Listen ablegen.

Weitere Features, die eher auf die „Power-User“ abzielen: Streaming-Funktion für die Timeline und Benachrichtigungen, Unterstützung für mehrere Twitter-Accounts und die Möglichkeit, eigene Push-Backend-Server und DNS hinterlegen und nutzen zu können. Ist wie gesagt alles sehr umfangreich geworden, nahezu jede Ansicht und jedes Verhalten lässt sich genauer justieren – wird sicherlich Freunde finden. Hier und da kann es schonmal ein wenig haken, dafür aber befindet sich Raid auch noch aktiv in der Entwicklung und bekommt stetig Updates – mal kleinere, mal größere, zuletzt gab es zum Beispiel eine Unterstützung für die neuen App-Shortcuts von Android 7.1. Wer also noch auf der Suche nach einer Twitter-App ist oder mal ein wenig über den Tellerrand schauen möchte: gerne einmal anschauen.

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