Raspberry Pi Imager: Offizielles Tool erstellt unkompliziert bootfähige SD-Karten

Marcel Am 10.03.2020 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:27 Minuten

Vor für neue Raspberry Pi-Nutzer, die ein wenig mit der Plattform und den Möglichkeiten herumexperimentieren wollen, stellt die Erstellung einer bootfähigen SD-Speicherkarte eine der ersten Hürden da. Zwar finden sich im Netz zahlreiche Anleitungen, aufgrund der Vielzahl an Anleitungen und diversen Systemen für unterschiedliche Anwendungsszenarien sieht man aber gerade mit dem anfänglich noch rudimentären Pi-Wissen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Dabei ist der einfache und unkomplizierte Einstieg ein wichtiger Aspekt rund um den Raspberry Pi. Um Nutzer nicht bereits vor dem eigentlichen Experimentieren bereits wieder abzuschrecken, hat die Raspberry Pi-Foundation nun ein offizielles Tool für Windows, macOS und Linux an den Start gebracht: Raspberry Pi Imager.

Mithilfe des Tools lassen sich schnell und einfach – und vor allem ohne wirklich benötigte Kenntnisse – startfähige SD-Katen für den Raspberry Pi erstellen. Letztlich sind dazu nur zwei, drei Schritte notwendig: Im ersten Schritt muss das gewünschte System ausgewählt werden. Zur Auswahl stehen zum jetzigen Stand Raspian und LibreELEC, fortgeschrittenere Nutzer können sich aber auch an Ubuntu wagen oder ein beliebiges Image von der Festplatte auswählen. Im zweiten Schritt muss dann nur noch die gewünschte Speicherkarte ausgewählt werden, schon kann die Erstellung gestartet werden. Der erste Lauf kann hierbei noch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, da immer das aktuellste Systemimage aus dem Netz herunterladen wird – für folgende Erstellungen bleibt dieses aber lokal gespeichert.

Ist der Vorgang dann nach ein paar Minuten abgeschlossen, muss die Speicherkarte nur noch in den Raspberry Pi geschoben werden und schon kann die Spielerei losgehen. Definitiv eine nette Sache mit großem Mehrwert; nicht nur für die, die frisch in das Thema RaspPi einsteigen wollen oder bereits die ersten Lesungen mit dem Ansatz einer leichten Überforderung beiseite gelegt haben, sondern auch für jene, die des Öfteren mal mit verschiedenen Systemen herumbasteln, spart immerhin Zeit. Den Gepflogenheiten der Raspberry Pi-Foundation folgend ist der auf dem PiBakery  basierenden Raspberry Pi Imager natürlich Open Source, Interessierte finden den gesamten Quellcode auf GitHub.

Raspberry Pi Imager herunterladen

Quelle RaspPi via mobiFlip

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