Readly: Flatrate für digitale Zeitschriften mit monatlichem Abo á la Spotify

Marcel Am 30.10.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:38 Minuten

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Inzwischen gibt es für nahezu alle Dinge einen oder mehrere Dienste, bei denen man bestimmte Inhalte gegen eine monatliche Gebühr nach dem Motto „All you can eat“ erhalten kann: Spotify, Rdio und Co. für Musik, Netflix und Konsorten für Filme und Serien, Amazon Kindle Leihbücherei für Bücher, Audible für Hörbücher – und seit ein paar Tagen ist mit Readly auch ein Dienst in Deutschland an den Start gegangen, über den man gegen eine monatliche Gebühr von 9,99 Euro Zeitschriften aller Art lesen kann. Die Auswahl ist dabei natürlich im Vergleich zu den auf dem Markt verfügbaren Zeitschriften nur sehr begrenzt, dank einiger großen Verlage aber doch besser als zuvor gedacht. So gibt es Abseits der einschlägigen Yellow Press auch Zeitschriften wie die BRAVO, Cosmopolitian, GameStar, PC Welt, MacWelt und etliche Ableger und noch so einiges mehr.

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Nun kommt es natürlich immer darauf an, ob man selbst ein paar der angebotenen Zeitschriften regelmäßig liest, denn erst dann lohnen sich die angeschlagenen 10 Euro im Monat erst – bei den aktuellen Preisen für eine Ausgabe haben sich die Kosten bei zwei, drei Zeitschriften schon wieder amortisiert. Ich persönlich kann mit den meisten Todholz-Zeitschriften nur noch wenig anfangen – dennoch soll es den ein oder anderen potentiellen Käufer da draußen geben. Die mobilen Apps für iOS, Android und Windows 8 (Windows Phone folgt) machen jedenfalls einen recht runden Eindruck, wenngleich spezielle Anpassungen der digitalen Versionen (zum Beispiel Volltextsuche und dergleichen) fehlen – im Grunde handelt es sich bei den verfügbaren Ausgaben lediglich um „reine PDF-Scans“ ohne zusätzliche Inhalte.

Readly: Die Magazin Flatrate
Readly: Die Magazin Flatrate
Entwickler: Readly
Preis: Kostenlos+
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Für einen durchschlagenden Erfolg fehlen sicherlich noch ein paar Zeitschriften beziehungsweise Verlage, dennoch bin ich optimistisch – immerhin hält sich der Dienst schon seit einiger Zeit in den US of America, Großbritannien und Schweden. Ausprobieren und Anschauen kann man den Dienst zumindest einmal, denn nach der ersten Registrierung sind die ersten 14 Tage gratis – danach endet das Testabo dann automatisch und verlängert sich erst auf ausdrücklichen Wunsch auf die besagten 10 Euro im Monat. Aber mal so in die Runde gefragt: Würdet ihr einen derartigen Dienst nutzen? Müsste das Angebot besser werden? Oder sind euch derartige Zeitschriften inzwischen völlig Schnuppe?

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