Samsung stellt das Galaxy S5 mit Fingerabdruck- und Herzfrequenz-Sensor vor

Marcel Am 24.02.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 3:19 Minuten

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Nach etlichen Gerüchten und Leaks hat Samsung nun (endlich) am heutigen Abend das neue Flagschiff der Südkoreaner vorgestellt: Das Galaxy S5. Äußerlich bleibt Samsung dabei ihrer Design-Linie treu, das S5 weist nur geringfügige optische Unterschiede zum Vorgänger auf, auch in Sachen Materialwahl hat man sich nicht von der Plaste wegbewegen können, auch wenn man beim S5 statt des bisherigen, glänzenden Kunststoff eine Art Softtouch-Oberfläche vorfindet, Samsung selbst nennt den neuen, alten Look „Modern Glam“ – ist natürlich Ansichts- und Geschmackssache. Die reinen technischen Daten können sich natürlich sehen lassen, hier hat man rein vom Datenblatt her nochmals ordentlich zulegen können:

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  • Display: 5,1 Zoll Super-AMOLED-Display mit 1920 x 1080 Pixel (Full HD)
  • CPU: Qualcomm Snapdragon 805 Quad-Core-CPU mit 2,5 Ghz
  • Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
  • Interner Speicher: 16 oder 32 GB, erweiterbar mittels microSD-Klarte
  • Hauptkamera: 16 Megapixel
  • Frontkamera: 2,1 Megapixel
  • Konnektivität: LTE, WiFi 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.0, USB 3.0, NFC, Infrarot
  • Sensoren: Beschleunigungssensor, Gyroskop, Helligkeitssensor, Kompass, Barometer, RGB Umgebungslichtsensor, Fingerabdruckscanner, Herzfrequenz-Sensor
  • Farben: Schwarz, Weiß, Blau und Gold
  • Akku: 2.800 mAh
  • Anschlüsse: 3,5mm Klinkenanschluss, MicroUSB
  • Abmessungen: 142 x 72,5 x 8,1 Millimeter
  • Gewicht: 145 Gramm

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Die Kamera ist also auf 16 Megapixel angewachsen, aber auch abseits der Pixel hat man hier und da ein paar Verbesserungen vorgenommen. So verfügt diese dank Phasenvergleichssensor über einen 0,3 Sekunden schnellen Autofokus, ebenso lassen sich HDR-Bilder in Echtzeit und Videos im 4K-Format aufnehmen und auch eine Funktion namens „Selective Focus“ hat man implementiert: Damit ist es möglich, Bilder mit vollem Fokus aufzunehmen und nachträglich mit dem gewünschten Fokus zu versehen – die Lytrokamera oder auch Nokia Refocus lassen grüßen. Eine nette Sache könnte sicherlich den Virtual Tour Shot geben, mit dem sich zum Beispiel Räume abgehen lassen und damit ein plastisches Abbild eben diesen Raumes erzeugen kann.

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Im Homebutton auf der Vorderseite befindet sich nun wie auch beim iPhone 5s ein Fingerabdrucksensor, hierbei reicht es aber nicht aus, den Finger einfach nur auf den Button zu legen, stattdessen muss man wie auch beim HTC One Max über diesen wischen – dürfte aber nicht der Unfähigkeit der Südkoreaner geschuldet sein, vielmehr ist der Homebutton zu klein, um zum Beispiel den ganzen Daumen erfassen zu können. Natürlich lässt sich so das Smartphone per Finger entsperren, im Gegensatz zu Apple nutzt Samsung den Fingerabdrucksensor aber auch um zum Beispiel das PayPal-Passwort zu ersetzen. So wird man auf allen Shopping-Seiten, die PayPal als Zahlungsmittel anbieten eine entsprechend optimierte Webseite vorfinden, auf denen man eben per Fingerabdruck bezahlen kann. Interessant hierbei: Samsung ermöglicht die Speicherung von bis zu drei Fingern, dabei lassen sich diverse Funktionen für einzelne Finger explizit deaktivieren, sicherlich eine tolle Sache. Wer hier Sicherheitsbedenken hat: Man kann diesen nutzen, muss es aber nicht. Was allerdings Samsung vergessen hat zu erwähnen wäre die Frage nach der Speicherung und Sicherung der gespeicherten Fingerabdrücke – vielleicht folgt hier ja noch etwas.

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Ebenfalls neu und sicherlich auch eine kleine Überraschung: Auf der Rückseite finden wir nicht nur die Kamera samt Blitz vor, sondern auch einen Herzfrequenz-Sensor, mit dem sich der die Herzfrequenz mittels einer superhellen roten LED innerhalb von fünf Sekunden messen lassen soll – hier wäre mal interessant, wie genau dieser arbeitet. Weitere Neuerung? Wie auch das Sony Xperia Z2 ist das Galaxy S5 nach der IP67-Zertifizierung staub- und wasserdicht – es sollte also zeitweiliges Untertauchen bis zu 30 Minuten in maximal einem Meter Tiefe geschützt sein. Ebenfalls neu ist die TouchWiz-Oberfläche, die man optisch ordentlich aufpoliert hat. Statt plastischer Elemente findet man auch hier nun ein recht schickes Flat-Design vor, was mir persönlich schon deutlich besser gefällt, als das es bisher der Fall war. Ausgeliefert wird das S5 übrigens mit Android 4.4.2 aka KitKat, eigentlich keine große Überraschung. Hier einmal ein paar kurze Bilder von Caschy der neuen Oberfläche:

Insgesamt ein recht rundes Paket, auch wenn der Herzfrequenz-Sensor auf der Rückseite sicherlich nur (wie auch für mich der Fingerabdrucksensor auf dem iPhone) Spielerei ist, aber gerade die neue TouchWiz-Oberfläche hat Potential, zudem frage ich mich, wieso nicht mehr Hersteller ihre Geräte vor allem wasserdicht machen. Einzig und allein der Look der Geräte reißt mich so gar nicht vom Hocker, ich fand die S-Reihe bislang immer mehr als hässlich, was sich auch mit dem S5 nicht ändern wird. Wer das anders sieht und direkt zugreifen möchte: Das S5 kommt ab dem 11. April in den Handel (bei Vodafone startet der Vorverkauf ab morgen), wobei Samsung hier rund 150 Länder gleichzeitig bedienen möchte – einen Preis nannte man dabei aber nicht, man darf aber sicherlich von einem Preis an die 600 Euro rechnen. Was sagt ihr zum Galaxy S5?

Quelle Samsung Stadt Bremerhaven

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