Shottr für den Mac: Screenshot-Tool bekommt optionale Kauf-Features

Marcel Am 01.06.2023 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:58 Minuten

Das Screenshot-Tool Shottr bekommt mit der aktuell veröffentlichten Version 1.7 zwei neue, kostenpflichtige Lizenzstufen. Lässt einen kurz zusammenzucken, aber: Faire Preise, wenig Features, viel Danke.

Von Haus aus bringt macOS inzwischen eine recht nützliche Screenshot-Funktion mit, die nicht nur die Aufnahme von Bildschirmfotos erlaubt, sondern über die Mac-eigene Vorschau-App das ein oder andere Werkzeug für Markierungen bietet. Wer jedoch häufiger Screenshots anfertigt und mit Annotationen versieht, der wird aber wohl auf kurz oder lang nach Alternativen Ausschau halten, die entweder ein Mehr an Funktionalität mitbringen oder schlicht besser in den eigenen Workflow passen. Meine Empfehlung: Shottr. Das Tool ersetzt auf Wunsch die Kurzbefehle von macOS für von Screenshots und Bildschirmausschnitte und besitzt darüber hinaus auch diverse Zeichenwerkzeuge, versteht sich auf das Scannen von QR-Codes, dem Extrahieren von Texten oder auch dem Entfernen von Objekten und Zensieren sensibler Informationen. Insgesamt recht vielseitig, ohne dabei aber überladen zu wirken. Bisher war Shottr gänzlich kostenlos, mit dem Update auf die Version 1.7 hat der Entwickler nun aber kostenpflichtige Upgrades integriert.

Glücklicherweise springt der Entwickler nicht auf den Abo-Zug auf, sondern setzt auf eine Einmalzahlung. Kostenpunkt der beiden Stufen: Wahlweise 8 US-Dollar für einen Hauch an Zusatzfunktionen oder 25 US-Dollar, wenn man früher als andere Nutzer Vorabversionen und experimentelle Funktionen nutzen möchte – in der ersten Woche gibt es mit dem Code FIRSTWEEK50 auch noch 50% Rabatt. Die Lizenzen lassen sich auf bis zu fünf Geräten nutzen. Shottr lässt sich in dem gewohnten Basisumfang als Privatnutzer auch weiterhin kostenfrei nutzen, allerdings fragt das Tool alle 30 Tage nach, ob man es sich nicht doch anders überlegt hat. Sieht man von den Entwicklungsversionen einmal ab, dann hält sich der funktionelle Vorteil aber zum jetzigen Stand in Grenzen, als erstes kostenpflichtige Feature bringt die Version 1.7 die Möglichkeit mit, das Menübar-Icon von Shottr ausblenden zu können. Ich behaupte auch mal, dass sich der Entwickler bei der Trennung eher zurückhalten wird und eher Kleinigkeiten der kostenlosen Nutzerschaft vorenthalten wird.

Entsprechend bringt das Update auch eine Reihe an Neuerungen mit, die für alle Nutzer zur Verfügung stehen. Beispielsweise ein neues Freihand-Zeichenwerkzeug inklusive Änderung der Strichstärke und automatischer Glättung, einen Textmarker, eine Bildvergrößerung und ein Spotlight-Werkzeug, mit dem sich bestimmte Bereiche eines Bildes in den visuellen Fokus stellen lassen. Außerdem lassen sich Zeilenumbrüche in ausgelesenen Texten per Knopfdruck entfernen, auf Wunsch hin kann das auch standardmäßig erfolgen. Und zu guter Letzt gibt es auch einen ganzen Reigen an Fehlerbehebungen und Optimierungen, beispielsweise eine Einstellung zur Umkehr der automatischen Bildlaufrichtung, halbtransparente angeheftete Bildschirmfotos haben keinen Schatten mehr und das Editor-Fenster wird immer auf dem Bildschirm geöffnet, auf dem der Screenshot aufgenommen wurde. Das komplette Changelog findet ihr an dieser Stelle.

Shottr für macOS herunterladen

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