Snip.ly: Fremde Inhalte per URL-Shortener teilen und dabei auf eigene Inhalte aufmerksam machen

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Kurzer Tipp für all jene, die häufiger mal Inhalte von fremden Webseiten via Twitter, Facebook und Co. teilen, dabei aber unter Umständen auch eigene Inhalte präsen­tieren wollen. Denn genau dies ermöglicht der Dienst Snip.ly, bei dem es sich in erster Linie nur um einen weiteren URL-Shortener handelt. Doch dieser bietet im Vergleich zu Bit.ly und Konsorten einen recht inter­es­santen Ansatz, denn jene Inhalte lassen sich mit eigenen Inhalten verknüpfen. So wird auf Wunsch am unteren Bildschirmrand eine kleine Box einge­blendet, auf der man eine kurze Nachricht und einen Link anfügen kann, sodass Besucher über diesen Link eben nicht nur die Seite zu Gesicht bekommen, sondern auch den Verweis auf weitere Infor­ma­tionen oder dergleichen. Erklärt sich etwas schwierig, daher findet ihr an dieser Stelle einmal ein kleiner Beispiellink via Snip.ly, der zeigt, wie das ganze aussehen könnte: 

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Um einen Link zu erstellen, müsst ihr lediglich die Webseite des Dienstes ansurfen, die gewünschte URL in das Einga­befeld eingeben und schon könnt ihr Nachricht samt Link, Button oder auch ein Formular einfügen. Wer sich regis­triert, was derzeit nur über Twitter möglich ist, der bekommt auch noch ein Dashboard mit Statistiken wie zum Beispiel zu den Klicks zu euren Kurz-URLs geboten, ebenso gibt es zur Verein­fachung des ganzen auch eine Erwei­terung für Chrome und ein Bookmarklet – über beide Dinge lassen sich besuchte Seiten schnell und einfach in Snip.ly übernehmen. 

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In der Grund­version samt Statistiken ist Snip.ly kostenlos zu haben und erfordert wie gesagt nur eine Regis­trierung über Twitter – wobei sich der Dienst eben auch komplett ohne Regis­trierung nutzen lässt, dann aber eben nur mit dem Namen „Gast“, falls euch das wichtig sein sollte. Wer mehr Funktionen benötigt, der muss eben zahlen und dazu gibt es zwei unter­schiedliche Pakete: Für 15 US-Dollar im Monat gibt es erweiterte Anpas­sungs­mög­lich­keiten wie Farbgebung, Button­hin­ter­gründe und dergleichen, für 100 US-Dollar im Monat lässt sich auch eine eigene Domain für die Short-URLs nutzen. Sicherlich für die meisten eher uninter­essant, da das kostenlose Paket wohl ausreichend sein dürfte. Ich jedenfalls finde den Dienst recht inter­essant, mal schauen ob und wie häufig er in der nächsten Zeit so genutzt wird.

Kurz-URL-Dienst Snap.ly aufrufen

via t3n