Shippy für WordPress: Eigene benutzerdefinierte Shortcodes leicht gemacht

Marcel Am 29.08.2018 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:36 Minuten

Kleiner Tipp für die selbst bloggenden Leser dieses Blogs: Snippy. Hierbei handelt es sich um ein noch recht frisches Plugin für WordPress, mit dem sich beliebige Shortcodes erstellen und mit HTML-Inhalten ersetzen lassen. Shortcodes können ganz praktisch sein, wenn man beispielsweise verschiedene Inhalte nicht immer wieder aufs Neue mitsamt des notwendigen Codes in Artikel kopieren möchte und vor allem dann, wenn man alle eingebetteten Inhalte von Typ X schnell abändern möchte. Die DSGVO war ein Beispiel dafür: Nutzt(e) man die WordPress-eigene YouTube-Implementierung musste man auf entsprechende Updates warten, hat man jedoch alle Videos über einen Shortcode eingebettet, reichte es bereits aus, einen Codeteil zu ändern. So arbeitet auch das Plugin Snippy.

Snippy
Snippy
Entwickler: PQINA
Preis: Kostenlos

In den Snippy-Einstellungen im WordPress-Backend könnt ihr eine beliebige Zahl an Shortcodes erstellen, die jeweils HTML-, CSS- und JavaScript-Code enthalten können. Um die Inhalte etwas dynamischer zu gestalten, könnt ihr auf Platzhalter zurückgreifen: Von Haus aus sind bereits eine Reihe an Standard-Platzhaltern definiert, letztlich könnt ihr aber jeden beliebigen Teil eines Codes per Platzhalter festlegen, wenn ihr diesen in doppelten geschweiften Klammern einfasst – also zum Beispiel {{id}} für den Platzhalter ID. Eigene Platzhalter lassen sich dann im Shortcode als zusätzliches Attribut definieren, im genannten Beispiel wäre dies dann [einshortcode id=blablubb]. Ein ganz banales Beispiel bezüglich dem Einbetten von YouTube:

Snippy Bit:

<iframe src="https://youtube/embed/{{id}}"/>

Shortcode:

[youtube id=JZYYJY4yoK4]

Die erstellten Shortcodes lassen sich über einen Button im TinyMCE-Editor flott mit einem Klick einfügen, ihr müsst euch diese also nicht zwangsläufig merken. Das ganze ist aber eben nicht auf Inhalte von anderen Plattformen beschränkt und ist davon abhängig, was ihr so regelmäßig in euren Posts einsetzt – letztlich könnt ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen. Natürlich ist noch immer etwas „Entwicklungsaufwand“ von Nöten, Snippy dürfte aber für viele einfacher zu handhaben sein, als eigene Shortcodes mitsamt des auszuführenden Codes in die Funktionsdateien des WordPress-Themes einzufügen – vor allem was die Wartung und Anpassungen betrifft. Kleines Plugin, dass auf den ersten und zweiten Blick recht gefällig ist und sicherlich so einige Freunde finden wird.

via PH

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