Soundiiz: Web-App kopiert Playlists zwischen Musik­diensten hin und her

Am 17.04.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:36 Minuten

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Inzwi­schen gibt es zahlreiche Musik-Streaming-Dienste im Web vorzu­finden und der ein oder andere Nutzer möchte sicherlich ab und an mal über den Tellerrand schauen und andere Dienste auspro­bieren. Eigentlich eine recht simple Sache: Webseite des entspre­chenden Dienstes ansurfen, die Anmeldung durch­laufen, fertig. Doof nur, dass es eigentlich keinen Dienst gibt, der die Möglichkeit bietet bereits erstellte Playlists in den Account übernehmen zu können – klappt höchstens hier und da mit lokalen Playlists, eine Wieder­ga­be­liste von A nach B zu trans­fe­rieren ist aber gar nicht mal so einfach, in der Regel sogar unmöglich, zumindest von Haus aus. Mit Soundiiz gibt es aber bereits seit längerer Zeit eine kleine Web-App für eben diese Proble­matik, denn abseits eines recht umfang­reichen Erkunden-Feature durch die Musik­dienste hinweg ermög­licht es der Dienst auch, Playlists von einem Dienst zu einem anderen Dienst kopieren zu können. 

Die Bedienung selbst geht recht einfach von der Hand: Auf dieser Seite könnt ihr eure gewünschten und vorhan­denen Accounts mit Soundiiz verknüpfen, woraufhin die Web-App alle erstellten Playlists in den jewei­ligen Accounts auflistet – unter­stützt werden zum Beispiel YouTube, Spotify, Rdio, Deezer, Sound­cloud, Napster, Xbox Music, Groove­shark, Last.fm und weitere. Wollt ihr zum Beispiel eine Spotify-Playlist in euer Rdio-Konto kopieren, zieht ihr die entspre­chende Playlist per Drag’n’Drop auf die Rdio-Box – oder wohin die Playlist eben soll. Daraufhin fragt Soundiiz dann noch einmal nach dem Namen der neuen Playlist und schon geht das Kopieren los. Im Abschluss erhaltet ihr eine Übersicht darüber, welche Songs kopiert wurden und welche nicht. Easy going, klappt im übrigen auch mit lokalen Playlists, die ihr im Format .m3u, .pls und .xspf vorliegen habt. 

Natürlich nimmt euch die Web-App nicht sämtliche Arbeit ab, denn es kann immer wieder vorkommen, dass Songs nicht übernommen werden, sei es weil der Song nicht gefunden oder schlichtweg nicht bei Dienst xy vorhanden ist – auch falsche Ernen­nungen kommen vor, wenn auch selten. Trotz dessen nimmt Soundiiz einem die meiste Arbeit ab und ist vor allem bei mehreren Playlists eine praktische und angenehme Sache, kann man sich gerne einmal in die Lesezeichen legen, wer weiß, ob man den Dienst nicht irgendwann einmal benötigt.

Soundiiz im Browser aufrufen

via Stadt Bremer­haven