Spotify Fresh Finds: wöchent­liche Playlists mit unbekannten, aber aufstre­benden Künstlern

Am 03.03.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:33 Minuten

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Sieht man einmal von kleineren Unter­schieden in der Struktur und dem Umfang der verfüg­baren Songs ab, tun sich die verfüg­baren Streaming-Dienste in Sachen Musik nicht viel. Jeder Dienst bietet euch die Möglichkeit, nach Songs und Inter­preten zu suchen und diese zu hören, auch Playlists sind nichts neues. Auf diese Weise ist es schwierig, Nutzer von sich zu überzeugen und so versuchen die Dienste natürlich, auf andere Art und Weise aus dieser „Gleich­stellung“ heraus­zu­brechen und dem Nutzer weitere Angenehm­heiten mit auf den Weg zu geben. Ganz vorne mit dabei ist der (noch?) Streaming-Platz­hirsch Spotify, der dem Nutzer häufiger mal neue Werkzeuge an die Hand gibt, mit denen er entweder weniger Arbeit beim Zusam­men­stel­lungen von Wieder­ga­be­listen haben soll oder die beim Entdecken neuer Musik behilflich sind. 

Nachdem man vor einigen Wochen die perso­na­li­sierten „Mix der Woche“-Playlists an den Start gebracht hat (werden jeden Montag aktua­li­siert), folgt nun eine weitere Sammlung an Playlists: Die Fresh Finds. Bei diesen handelt es sich um genre-spezi­fische Wieder­ga­be­listen mit jeweils 30 Tracks aus fünf unter­schied­lichen Genren, die Songs von Künstlern enthalten, die noch relativ unbekannt sind, aber nach den Spotify-Analysen kurz vor dem Durch­bruch stehen dürften. Um dies möglichst zutreffend voraus­zu­sagen, grast Spotify hunderte Musik­medien und Blogs nach aufkom­menden, neuen Künstlern ab und sucht sich 50.000 „Early Adopters“, die eben jene Künstler hören – die am meisten gestreamten Songs wandern dann in die entspre­chenden Genre-Playlists. 

Neben der Gesamt­playlist mit dem Namen Fresh Find gibt es auch noch für jedes vertretene Genre eine eigene Wieder­ga­be­liste zu entdecken: Fire Emoji (HipHop und R’n’B), Basement (Electro), Hiptronix (Pop), Six Strings (Gitarren-Songs) und Cyclone (Experi­mental). Die Listen finden sich im Entdecken-Tab in Spotify und können zum einfa­cheren Zugriff natürlich abonniert werden. Da diese jeden Mittwoch auf den neusten Stand gebracht werden, solltet ihr diese natürlich entweder kopieren oder den für inter­essant befun­denen Künstlern auf Spotify folgen. Klingt auf den ersten Blick ganz inter­essant und zumindest in der „Six Strings“-Playlist haben sich spontan ein, zwei Songs gefunden die sich ganz nett anhören – mal schauen, wie sich das so entwi­ckelt und wie häufig die Spotify-Glaskugel zukünftig richtig liegt.

Quelle Spotify