Streaming-Dienst Ampya nun mit mobilen Apps für iOS und Android

Marcel Am 17.06.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:31 Minuten

ampyamobileapps

Vor gut einer Woche habe ich einmal den neuen Musik-Streaming-Dienst Ampya vorgestellt. Dieser kommt zwar aus dem Hause der ProSiebenSat.1-Gruppe, ist jedoch um Welten besser als das Bildungsfern-Sehprogramm der Sender. Die Musikauswahl ist auf Augenhöhe mit den großen Konkurrenten um Spotify und Rdio, noch dazu gibt es eine Vielzahl an Musikvideos. Was aber bislang fehlte waren mobile Apps; ein Kritikpunkt, der sich aber heute erledigt hat, denn man hat sein ein paar Stunden die entsprechende App für iOS und Android in die App Stores dieser Welt gebracht.

Diese bietet eigentlich all das, was die Webversion von Ampya bietet. So kann man Musik entdecken, die Charts einsehen und abspielen, ebenso gibt es eine Auflistung aller Alben-Neuerscheinungen und Top-Streaming-Listen des Portals.

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Eure Playlisten, markierte Songs, Alben und Videos? Lassen sich natürlich ebenso einsehen, abspielen und bearbeiten – auch neue Songs lassen sich logischerweise den Mixtapes hinzufügen. Ebenso kann man natürlich – sofern man das entsprechende Abo besitzt – seine Musik auch auf das Gerät laden um diese auch ohne bestehende Internetverbindung unterwegs hören zu können.

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Sehr schön fand ich die Radio- und Genre-Sender, welche Musik aus Basis eines bestimmten Interpreten oder Themas (zum Beispiel Metal, Workout, etc. pp) abspielen. Der Player könnte sicherlich etwas minimalistischer ausfallen, dieser Musterhintergrund ist schon sehr Gechmacksache. Was mir hier aber fehlt ist die Möglichkeit, zu bestimmten Stellen innerhalb eines Songs zu wechseln – klappt nicht, die Songposition wird lediglich am unteren Bildschirmrand visuell dargestellt.

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Insgesamt machen beide Apps einen sehr guten Eindruck, mir gefallen sie sogar besser als zum Beispiel die Spotify-App, welche noch immer nicht die Möglichkeiten bietet, nach Playlisten zu suchen und diese aus den mobilen heraus abonnieren zu können. Reift hier also ein neuer Spotify-Killer an? Mitnichten, dafür ist Spotify wohl zu bekannt und hat mit der Telekom und Facebook zum Beispiel zwei große Partner. Der Vorteil aber von Ampya dürfte sein, dass man über die ProSiebenSat.1-Fernsehsender eine enorme Reichweite in Sachen Werbung hat – sobald der Dienst aus der Beta entsprungen ist, werden die Zuschauer hier sicherlich mit Werbung auf allen Kanälen zugespamt.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

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