Sumptus: Schicker Ausgaben-Manager für’s iPhone

Am 20.11.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 3:28 Minuten

sumptus-ios

Wie heißt das doch so schön? Am Ende des Geldes ist noch immer so viel Monat übrig. Kennt der ein oder andere sicherlich. Oftmals ist es einfach nur eine falsche Heran­ge­hens­weise an seine private Buchhaltung, wiederum andere geben einfach nur reihen­weise Geld für Dinge aus, die man sich im Nachhinein hätte sparen können. Ein erster Schritt der Besserung kann das Führen eines klassi­schen Haushalts­ta­ge­buches mit sich bringen – im digita­li­sierten Leben natürlich per App. Eine dieser Apps ist zum Beispiel das noch recht frische Sumptus, das ich mir einmal etwas genauer angesehen habe. Info vorab: Sumptus steht bislang nur in engli­scher Sprache zur Verfügung, die Entwickler arbeiten aber auf Hochtouren an einer deutschen Übersetzung, die mit einem recht zeitnahen Update ihren Weg in die App finden sollte. Here we go. 

Beginne wir erst einmal mit der Haupt­aufgabe der App: Dem Erfassen von Ausgaben, was wir über einen Tap auf den in promi­nentem Blau hinter­legten „+“-Button erreichen können. Hier können wir nun unsere Ausgabe eingeben, wobei die App die „natür­liche Sprache“ unter­stützt. Wir können also unsere Ausgaben auch als Teilaus­gaben einfügen, also zum Beispiel „Ausgabe xyz 2 x 3 Euro“, woraus die App dann eben folge­richtig 6 Euro macht – keine große Sache, aber durchaus eine kurze Erwähnung wert. Des Weiteren können wir den Tag der Ausgabe aus zurück- oder vorver­legen, eine Kategorie auswählen oder auch ein Foto hinzu­fügen – falls man sich später einmal nicht mehr erinnern sollte, was mit der Ausgabe gemeint war. Auch können wir die standard­mäßig in den Einstel­lungen hinter­legte Währung ändern – diese wird dann später anhand der Umrech­nungs­kurse wiederum in unserer ausge­wählten Währung umgerechnet, damit auch alles passt.

Haben wir dann einmal alle unsere Ausgaben einge­tragen, bekommen wir diese schon nach der entspre­chenden Kategorie sortiert in einem Kreis­dia­gramm visua­li­siert angezeigt – inklusive einer Auflistung, wie viel wir in der entspre­chenden Kategorie ausge­geben haben. Ein Klick auf das Kalender-Icon oben rechts öffnet eine kleine Auswahl, in der wir uns die Ausgaben pro Tag, pro Woche, pro Monat oder auch per Jahr anschauen können. Über den unteren linken Button können wir die Ansicht auf eine reine Listen­dar­stellung aller unserer Ausgaben wechseln, der untere rechte Button hingegen erzeugt eine sehr rudimentäre Liste aller Ausgaben im HTML-Format, die wir dann eben wie gewohnt an andere Apps weiter­reichen können – zum Beispiel um diese per Mail an uns selbst zu senden und auszu­drucken oder ähnliches. Auch eine Anzeige einer bestimmten Kategorie ist möglich – dazu klicken wir einfach auf die jeweilige Kategorie unter dem Kreis­dia­gramm.

Ebenfalls ist es möglich, per Tap auf die Ausgaben-Zusam­men­fassung unter der dunklen Leiste ein tägliches, wöchent­liches, monat­liches oder jährliches Limit festzu­legen. Dieses wird uns dann innerhalb dieser grauen Leiste angezeigt, ebenso verändert sich das Kreis­dia­gramm dann ein wenig und zeigt auch den noch vorhan­denen Teil des Limits an. 

Soweit also einmal die Kernfunk­tio­na­li­täten der App, kommen wir zu den weiteren Möglich­keiten. Rufen wir die Sidebar auf, so können wir hierüber zum Beispiel neue Budget-Konten anlegen und diese wechseln. Bei der Einrichtung eines neuen Kontos können wir auch eine bestimmte Akzent­farbe und auch direkt ein Limit vergeben. Ist zum Beispiel praktisch, wenn man die Ausgaben für eine Geburts­tags­feier oder den Urlaub gesondert festhalten möchte – hier macht das Limit natürlich auch einen größeren Sinn. Gleiches gilt auch für die Kategorien: Hier können wir neue Kategorien hinzu­fügen und ebenfalls eine Limit für jede Kategorie vergeben. Etwas doof: Wir können die Standard-Kategorien die Sumptus mitbringt zwar umbenennen und mit einem anderen Icon versehen, löschen können wir diese aller­dings nicht. Zu guter Letzt können wir über das Sidebar-Menü „Limits“ nochmals einen schnellen Überblick über die verge­benen Limits pro Konto und Kategorie erhalten und diese ändern, etwas doppelt gemoppelt. 

Und das wäre dann auch schon die App. Rudimentär gehalten, einfach in der Bedienung – auch wenn sie wie erwähnt bislang nur in engli­scher Sprache zur Verfügung steht, was sich aber in Kürze ändern soll. Inter­essant ist wie gesagt der Aspekt, verschiedene Budget-Konten führen und für jedes Konto ein Limit vergeben zu können. Legen wir unser Budget-Konto „Urlaub“ zum Beispiel in Euro an und vergeben ein Limit von 300 Euro, so können wir die Ausgaben zum Beispiel als Britische Pfund eingeben – die App rechnet die Ausgabe dann in Euro um, sodass das Rechnen vielleicht etwas einfacher fällt. Trotz kleinerer Umset­zungs­fehler – Standard-Kategorien lassen sich nicht löschen, ein Tap auf den Monats­namen über dem Diagramm macht nichts – gehört Sumptus in meinen Augen zu den besseren Ausgaben-Apps für iOS, auch aufgrund der schmucken Visua­li­sierung. Falls ihr die App selbst einmal auspro­bieren möchtet: Die App schlägt im App Store aktuell mit 3,59 Euro zu Buche. 

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. #wpappbox

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Danke Michael