Superpaper für Windows und Linux: Umfangreicher Wallpaper-Manager für Multi-Monitor-Setups

Marcel Am 10.06.2020 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:32 Minuten

Das Arbeiten mit zwei oder sogar mehreren Monitoren ist auch zuhause keine Seltenheit mehr und auch Windows versteht sich seit jeher auf mehrere Monitore und kann diesen jeweils ein eigenes Hintergrundbild zuweisen. Nutzt man zwei Monitore mit gleicher Bildschirmdiagonale, auf gleicher Höhe und im gleichen Format ist das ganze ausreichend, sobald es aber komplexer wird, stoßen die Wallpaper-Einstellungen von Windows an ihre Grenzen. Natürlich lassen sich auch dann unterschiedliche Hintergrundbilder festlegen, wenn ein Monitor niedriger steht, kleiner ist oder sogar im Hochformat genutzt wird – wirklich schön sieht das ganze dann aber nicht mehr aus, gerade bei durchgehenden Landschaftsaufnahmen oder vergleichbares. Mit Superpaper gibt es jedoch Abhilfe in Form eines Multi-Monitor-Wallpapermanager für Windows und Linux.

Das Open Source-Tool erkennt bei Start automatisch die verbundenen Monitore, im Anschluss könnt ihr wie auch in Windows selbst für jeden Monitor ein eigenes Wallpaper definieren. Und dann wird es auch schon umfangreicher. Denn Superpaper kann Wallpaper nicht einfach nur über den Bildschirm strecken, sondern könnt die Platzierung auch gezielter anpassen. Hierzu steht die Option „Advanced Span“ zur Verfügung: Aktiviert ihr das Häkchen, könnt ihr anschließend die Position der Monitore zueinander anpassen und das Wallpaper entsprechend verschieben. Auf diese Weise lässt sich eine durchgehende Landschaft über mehrere Monitor anzeigen, ohne dass ihr einen „Bruch“ im Panorama erkennen könnt. Klingt im Grunde komplizierter als es ist, der oben eingebundene Screenshot dürfte das Ergebnis aber ziemlich einfach visualisieren.

Wollt ihr dann und wann mal das Hintergrundbild wechseln, könnt ihr die vorgenommenen Einstellungen als Profil speichern und so beim nächsten Wechsel flott erneut aufrufen. Darüber hinaus könnt ihr auch eine Art Slideshow erzeugen lassen, wobei ihr die ausgewählten Bilder automatisch oder per Hotkey durchwachsen lassen könnt. Laut Entwickler wurde die Anwendung unter Windows und diversen Linux-Umgebungen wie KDE, Mate, GNOME und XFCE getestet – eine Unterstützung für macOS könnte geboten sein, dies aber nur experimentell und ungetestet. Falls ihr also ein entsprechendes Monitorsetting auf dem Schreibtisch vorweisen könnt und euch die simplen Möglichkeiten von Windows oder Linux nicht zufriedenstellen sollten, dann könnt ihr einmal einen Blick auf Superpaper werfen. Den Download findet ihr im Release-Bereich auf GitHub.

Superpaper herunterladen

Quellcode GitHub via DeskModder

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