Synology stellt den DiskStation Manager 5.1 vor

Marcel Am 14.09.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:54 Minuten

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Schon vor einigen Wochen hat Synology zur Präsentation des DiskStation Managers in Version 5.1 in einigen Städten geladen – am gestrigen Tage Donnerstag fand die Präsentation in Düsseldorf statt, leider musste ich diese aus beruflichen Gründen recht kurzfristig absagen und konnte mir so leider keinen eigenen Ausblick auf die neue Version verschaffen. Wie auch zuvor bei den Vorstellungen des DiskStation Managers 5 drang auch hier nur wenig nach außen – dennoch findet man hier und da natürlich ein paar Informationen rund um die neuste Iteration der Software für die hauseigenen DiskStations, daher an dieser Stelle einmal kurz zusammengefasst, was so die Hauptneuerungen an Version 5.1 darstellen. Die offizielle Präsentation inklusive Beta dürfte sicherlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen – bis Ende September soll diese auf den Servern liegen und installiert werden können.

  • CardDAV-Unterstützung: Darauf haben viele sicherlich gewartet, immerhin gibt es inzwischen einige Nutzer, die auf eine eigene Cloud-Lösung setzen. Was das Verwalten von Kontakten angeht, so musste man derzeit noch auf Frickel-Lösungen setzen, mit Version 5.1 wird es auch möglich sein, seine Kontakte mittels seiner DiskStation zwischen Android, OS X, iOS und Co. abgleichen zu können.
  • Note Station: Quasi der Evernote-Pendant der DiskStation, welcher Unterstützung von einer „DS note“-App für iOS und Android erhält. So lassen sich verschiedene virtuelle Notizbücher anlegen, inklusive Tags, Lese- und Schreibrechten, Versionierung und Teilen der Notizen. Neben reinen Textnotizen lassen sich dort auch Fotos, Videos, Sprachnotizen und dergleichen ablegen, beim Teilen von Notizen lässt sich auch ein Verfallsdatum angeben. Klingt sehr interessant und bietet um Grunde all das, was auch Evernote bietet.
  • Video Station: Die Videostation hat eine neue Oberfläche und einige neue Features erhalten. So gibt es zum Beispiel „Smart Collections“, quasi eine Art Filter um mehr Übersicht in seine Video-Bibliothek zu bekommen. Des Weiteren werden nun auch Untertitel von OpenSubtitle.org unterstützt, es gibt einen Wiedergabestatus für jedes Video und zukünftig lassen sich Videos auch teilen. Interessant ist dabei auch eine Funktion namens Remote Play: Hierüber wird es möglich sein, einen Film in Raum A auf dem Apple TV zu beginnen um dann nahtlos in Raum B auf einem Chromecast weiterzuschauen.
  • DS file für iOS: Die iOS-App der App erlaubt zukünftig das Abspielen von Videos ohne das ein zusätzlicher Medien-Player genutzt werden muss. Dabei unterstützt die App Videos in den Formaten MKV, TS, MP4, MPG, WMA und 3GP.
  • Photo Station: Auch die Foto Station hat einige Optimierungen spendiert bekommen. So gibt es zum Beispiel eine verbesserte Timeline und vor allem die mobilen Apps für iOS und Android wurden verbessert. Android-Nutzer dürfen sich hier nun endlich über Offline-Alben freuen, iOS-Nutzer bekommen nun auch einen Hintergrundupload für ihre Bilder. Wie auch bei der Video Station gilt: Auch Fotos lassen sich natürlich mit anderen Nutzern teilen.
  • Audio Station: Wie auch die Video Station wird sich auch die Audio Station in neuem Gewand präsentieren und auch hier gibt es neue und erweiterte Filteroptionen. Songs lassen sich zukünftig wie auch zum Beispiel in iTunes mit Sternen bewertet, es gibt eine Timerfunktion und Wiedergabelisten lassen sich (logischerweise) teilen. Interessantester Aspekt: Mittels der mobilen „DS audio“-App lassen sich in Zukunft mehrere AirPlay-Geräte in verschiedenen Gruppen zusammenfassen.
  • Neue Cloud-Dienste: Bislang unterstützt die mit Version 5.0 eingeführte Hybrid Cloud lediglich Dropbox, Google Drive und Baido Cloud – mit Version 5.1 gibt es dann auch OneDrive, Box.net, hubiC als zusätzliche Cloud-Dienste.

Das also einmal so die wichtigsten und interessantesten Punkte der Neuerungen des DiskStation Managers 5.1 – natürlich gab es auch noch einige neue Features für Business-Nutzer und etliche Bugfixes, aber das dürften die Punkte sein, die für den Privatnutzer am interessantesten sind. Wie gesagt soll die Beta noch in diese Monat ausgerollt werden, sodass ich die Neuerungen dann noch einmal ausführlicher erläutern werde. Jedenfalls machen diese Punkte bereits Lust auf mehr, vor allem die CardDAV-Unterstützung und die neue Note Station dürfte für viele Nutzer interessant sein. Insgesamt geht man also den Weg der „persönlichen Cloud zuhause“ weiter und bringt immer mehr Funktionen ein – die Nachfrage nach derartigen Lösungen, die zugleich auch noch einfach zu bedienen sind, ist sicherlich vorhanden.

via matze-man

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