Synology veröffentlicht den DiskStation Manager 4.2

Marcel Am 04.03.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:37 Minuten

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Bevor ich zu meiner DiskStation von Synology gewechselt bin, hatte ich sowohl ein NAS von Netgear, als auch eines von D-Link. Und nunja, was soll ich sagen: Sie verrichteten ihre Dienste, warum vom Funktionionsumfang her aber bei weitem nicht so breit aufgestellt wie der DiskStation Manager von Synology – noch dazu konnte man von einer raschen und strikten Weiterentwicklung seitens des Herstellers nur träumen. Die Jungs von Synology entwickeln die Software immer weiter – erst im letzten Jahr gab es mit dem DiskStation Manager 4.0 und 4.1 zwei dickere Updates, welche den Funktionsumfang enorm angehoben haben.

Und nun hat man, passend zum Start der Cebit und gut zwei Monate nach der ersten öffentlichen Beta auch den DiskStation Manager 4.2 in einer finalen Version veröffentlicht. Das Update kann wie immer direkt über die Weboberfläche des DSM eingespielt werden – alternativ dazu könnt ihr das Update für euer NAS auch manuell herunterladen und installieren, ersteres ist natürlich einfacher und bequemer. Neu ist unter anderem die Funktion „LUN Clone“, welche virtuelle Kopien von Daten klont und bis zu 256 Schnappschüsse speichern kann – ähnlich der Schattenkopie von Windows beziehungsweise der Versionen von Mac OS X.

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Ebenso neu hinzugekommen ist der Radiusserver, mit dem sich individuelle Anmeldungen an einem WLAN verwalten lassen – auch LDAP und Active Directory werden nun unterstützt. Das dritte neu hinzugekommene Feature ist das „Synology High Availability“, mit der sich mehrere DiskStations zu einem Cluster zusammenführen lassen. Minimiert Ausfallzeiten und sorgt für eine erhöhte Datensicherheit. Und was bei Google und Facebook schon lange vorhanden ist, gibt es nun auch erstmalig an einem lokalen Gerät: Die Two-Factor-Authentication. Meldet sich ein Nutzer an, so benötigt er neben Benutzername und Passwort auch noch einen einmaligen Code, welcher beim Einloggen auf das Smartphone kommt.

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Ansonsten wurden diverse Dinge weitergedacht und verbessert. Hat man mehrere DVB-T-Antennen via USB an die DiskStation angeschlossen, lassen sich mehrere Sendungen gleichzeitig aufnehmen. AirPlay? Mit an Board. Die Audio Station bekam ein komplett neues Interface, welches die Bedienung erleichtern soll – sieht toll aus. Wer einen Bluetooth-A2DP-Adapter in der Wohnung nutzt, kann Musik direkt an diesen senden. Bei mir läuft das 4.2er Teil nun einwandfrei und ohne Störungen – gefühlt scheint alles auch ein wenig flüssiger geworden zu sein, ob’s so ist … keine Ahnung, kommt mir aber halt so vor.

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Bild via Breezi/cc

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