TeamViewer 12 veröffentlicht – u.a. mit Mobile-to-Mobile-Fernwartung

Marcel Am 30.11.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:16 Minuten

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Das Fernwartungstool TeamViewer ist in finaler Version 12 veröffentlicht worden. Highlights des Updates stellt eine neue Mobile-to-Mobile-Fernsteuerung dar, die aber recht eingeschränkt ist.

Wer nur ab und an mal ein Tool zur Fernwartung benötigt (zum Beispiel um Freunden und Bekannten bei einem kleinen PC-Problem behilflich zu sein), der wird sicherlich nicht selten auf TeamViewer zurückgreifen. Ein für Privatnutzer kostenloses Tool, mit dem ihr eben auf andere Rechner zugreifen könnt – aber der bisherige Funktionsumfang ist ja sicherlich bekannt. Nun ist TeamViewer 12 in finaler Version veröffentlicht worden und wie es bei Major-Updates so ist, werden auch in diesem Falle zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen im Changelog aufgelistet. Auf den ersten Blick vielleicht am ersichtlichsten: das Oberfläche wurde ein klein überarbeitet und etwas strukturierter, übersichtlicher gestaltet.

So soll zum Beispiel die Dateiübertragung um bis zu 20x schneller und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 200 MB/s – außerdem können Anwender bei Remote-Sitzungen nun mit bis zu 60 FPS und geringerer Latenz von Maus, Tastatur und Touch-Eingabegeräten arbeiten. Auch wurde die Sicherheit erhöht, Administratoren sehen in der Managementkonsole auf einen Blick, welche Sicherheitseinstellungen auf einem Gerät aktiviert sind und können sich alle eingehenden Verbindungen anzeigen lassen.

Außerdem lassen sich Sicherheitseinstellungen auf beliebig vielen Geräten gleichzeitig per Knopfdruck vornehmen und es kann eine Nachricht für die Gerätebesitzer hinterlassen werden. Die neue Version passt sich automatisch an die jeweiligen Gegebenheiten von Hardware- und Netzwerk an.

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Das eigentliche Highlight aber dürfte die neue Mobile-to-Mobile-Fernwartung darstellen, denn TeamViewer 12 erlaubt nun auch den Remote-Zugriff und das Screensharing von und mit Smartphones und Tablets. Das ganze läuft über die QuickSupport-App, die für iOS, Android und Windows 10 zu haben ist. Naturgemäß gibt es allerdings Unterschiede zwischen den Versionen – insbesondere unter iOS ist die Funktionalität natürlich deutlich eingeschränkt. Hier lassen sich lediglich Konfigurationen für E-Mail oder WLAN auf das Gerät zu pushen oder Dateien übertragen. „Live Screenshots“? Jein, der iOS-Nutzer muss zunächst wie gewohnt einen Screenshot erstellen.

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Ist aber natürlich dem geschlossenem System geschuldet, mit Android oder auch Windows 10 Mobile sieht es etwas anders aus. Hier ist ein Screensharing in Echtzeit möglich, wenngleich sich der weitere Funktionsumfang auch hier von Hersteller zu Hersteller unterscheiden kann: Auf meinem Nexus 5X beispielsweise war das Screensharing möglich, allerdings keine weitere Bedienung des Smartphones vom Rechner aus – mit Ausnahme eines kleinen Mauszeigers, mit dem sich aber eben lediglich Anweisungen visuell darstellen lassen. Daher kann man das „plattformunabhängig“ gerne so stehen lassen, hat aber eben nur wenig mit dem TeamViewer zu tun, wie man es vom Rechner her kennt.

Die restlichen Änderungen umfassen zum Beispiel Shortcuts für häufig verwendeten Aktionen, Unterstützung des neuen Tab-Features von macOS Sierra oder auch Benachrichtigungen bei einer neuen Service-Anfrage. TeamViewer 12 unterstützt inzwischen zahlreiche Systeme – neben den Desktop-Betriebssystemen Windows, macOS, Linux, Chrome OS und nun eben auch mobil für iOS, Android und Windows 10 (Mobile). Eine Übersicht über alle Neuerungen inklusive ein paar kurzen Erklärbär-Videos findet ihr auf dieser Seite, den Download des TeamViewers gibt es wie gewohnt für die private Nutzung hier.

Quelle TeamViewer

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