Telekom lenkt ein: Drosselung wird auf auf 2 MBit/s angehoben

Marcel Am 12.06.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 0:59 Minuten

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Die Deutsche Drossekom Telekom kommt einfach nicht aus den Medien. Die geplante Drosselung sorgte natürlich für reichlich Diskussion und tut sie auch immer noch – nun lenkt die Telekom in einem Punkte ein: Statt der geplanten Drosselung auf 384 Kbit/s wird man ab 2016 „nur“ auf 2 MBit/s drosseln – immerhin rund die fünffache Geschwindigkeit. Diese Tarifänderung gilt rückwirkend für alle ab Mai abgeschlossenen Neuverträge. Außerdem kündigte man an in einer Pressemitteilung an, den Markt bis 2016 weiter beobachten zu wollen und sowohl die Geschwindigkeit, als auch das in den Tarifen enthaltene Datenvolumen an den Durchschnittsverbrauch anpassen zu wollen.

Klingt erst einmal ganz positiv – immerhin ein kleiner Schritt nach vorne. Auch nach 2016 soll es „echte“ Flatrates geben, welche dann aber eben ein wenig teurer werden. Aber: Das Thema Drosselung ist eigentlich völlig okay – hier muss der Markt beziehungsweise müssen die Kunden reagieren. Sie entscheiden, ob sie die Drosslung hinnehmen oder zu einem anderen Anbieter wechseln wollen. Ob die Telekom damit Erfolg haben wird, das entscheidet der freie Markt – daher kann der rosa „Riese“ machen, was er will.

Viel schwerwiegender sind jedoch die so genannten „Managed Services“. So werden das hauseigene Entertain und Dienste, deren Anbieter der Telekom Geld zufließen lassen, nicht in das verbrauchte Datenvolumen eingerechnet. Netzneutralität? „Ach, was interessiert uns das…“ Hier aber kann eigentlich nur die Politik eingreifen.

Quelle PM via Caschy

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