Text-Snippets: Phrase­Ex­press 12 für Windows veröf­fent­licht – Apps für Mac, iOS und Android folgen

Am 13.09.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:42 Minuten

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Während macOS mit einer integrierten automa­ti­schen Texter­setzung für häufig genutzte Phrasen und andere Textin­halte daher­kommt, müssen Windows-Nutzer auf Tools von Dritt­ent­wicklern zurück­greifen – die dann aber zugege­be­ner­maßen nicht selten deutlich umfang­reicher ist. Zu Windows-Zeiten war Phrase­Ex­press das Werkzeug meiner Wahl und inzwi­schen ist vor einigen Tagen Version 12 des Textbau­steine-Tools veröf­fent­licht worden. Trotz des großklin­genden Versi­ons­sprungs von Version 11 auf 12 hat sich aber unter der Haube vergleichs­weise wenig getan, am offen­sicht­lichsten dürfte die aufge­frischte Benut­zer­ober­fläche sein, die nun mit Ribbons daher­kommt – ist natürlich immer Geschmack­sache, die einen lieben die Ribbons, andere hassen sie. 

Außerdem lassen sich Text-Snippts nun auch zwischen verschie­denen Sprachen umschalten, was praktisch sein kann, wenn man mit anderen Nutzern oder Kunden in verschie­denen Sprachen kommu­ni­zieren möchte. Klar, kann man natürlich auch mehrere Textbau­steine anlegen, hierbei bleiben einge­richtete Tasten­kom­bi­na­tionen, Autotext-Abkür­zungen und dergleichen aber identisch – lediglich der Inhalt wird entspre­chend der zuvor ausge­wählten Sprache angepasst. Zu guter letzt lassen sich Text-Snippts nun auch in eine Textdatei als Plain oder Rich Text expor­tieren und dank Druck­funktion lassen sich sämtliche Snippets, Abkür­zungen und Shortcuts auf Papier bringen – auch eher eine praktische Funktion für die Nutzung im profes­sio­nellen Einsatz. 

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Für den Privat­an­weder deutlich inter­es­santer dürfte die Tatsache sein, dass man neben der schon seit geraumer Zeit in einer Beta-Version verfüg­baren Android-App nun auch Beta-Versionen für macOS und iOS veröf­fent­licht hat. Zumindest die Mac-Version wirkt noch ein wenig rudimen­tärer, ist handelt sich aber eben auch um eine erste, frühe offizielle Beta – kommt Zeit, kommt Umfang. Die angelegten Text-Snippets werden natürlich über die Cloud zwischen mehreren Windows-, Mac-, iOS- und Android-Instal­la­tionen synchro­ni­siert – setzt aller­dings eine kosten­pflichtige Lizenz voraus. Zur iOS-App geht es hier entlang, hier gibt es die Mac-App und die neue Android-App findet ihr an dieser Stelle.

Die Version 12 steht wie gewohnt für private Anwender kostenlos zur Verfügung, es gibt sogar eine portable Version ohne die Notwen­digkeit einer Instal­lation und Adminis­tra­ti­ons­rechten. Doch Vorsicht: Wer durch die Nutzung von Phrase­Ex­press einen finan­zi­ellen Vorteil erreicht, eine Textbau­stein­datei mit unter­schied­lichen Windows Benut­zer­konten nutzt oder die Textbau­stein­datei mit anderen Phrase­Ex­press-Instal­la­tionen austauscht oder aber den neuen Sync mit Mobil­ge­räten nutzt (siehe oben), der gilt nicht mehr als privater Anwender, sondern muss auf eine der drei Kaufver­sionen zurück­greifen. Diese beginnen bei rund 50 Euro für die Standard Edition, Preise und Funkti­ons­umfang aufsteigend. 

Quelle Phrase­Ex­press