This is Sparta: Microsoft veröf­fent­licht Spartan-Vorschau, ein kurzer Blick hinein

Am 31.03.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:24 Minuten

In der vergan­genen Nacht hat Microsoft den „Fast Ring“ von Windows 10 auf die Preview-Build 10049 aktua­li­siert und damit den neuen Browser namens Spartan erstmals in einer Vorschau-Version in das System integriert.

Einen ersten kurzen Blick auf den Nachfolger des Internet Explorer gab es bereits zur Windows-Keynote, nun kann jeder inter­es­sierte Nutzer mit instal­lierter Preview von Windows 10 selbst einen Blick auf Project Spartan werfen. Cortana ist in der deutschen Version zwar noch nicht verfügbar, dennoch lassen sich zahlreiche Features eben schon auspro­bieren. Ich habe mir den Browser einmal etwas angesehen und muss sagen: Gefällt, wenngleich die Vorschau natürlich hier und da noch ein paar Probleme hat, dennoch läuft die Sache gefühlt deutlich runder als der bisherige IE11 – vor allem was die Sache mit dem Seiten­aufbau und das Scrollen auf der Seite betrifft, welcher deutlich flockiger von der Hand geht. Ein paar Screen­shots gefällig? Bitte sehr. 

Haupt­an­sicht von Spartan mit geöff­netem Hauptmenü:

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Seiten lassen sich schnell per Klick speichern. Leichte fehler­hafte Darstellung:

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Sidebar für Lesezeichen, Verlauf, Downloads und der Leseliste. Bislang sind nur die Lesezeichen und Leseliste integriert, Verlauf und Downloads folgen.

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Auch ein Lesemodus ist imple­men­tiert, zu Erreichen über das Buch-Icon in der Iconleiste:

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Die Zeichen-Tools, die sich ebenfalls als Lesezeichen ablegen oder in OneNote speichern lassen:

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Wie man bereits auf den Screen­shots erkennen kann: Es läuft noch nicht alles rund. So ist zum Beispiel die Darstellung im Speichern-Dialog der Lesezeichen etwas verschoben und zumindest bei mir werden Notizen nicht grund­sätzlich gespei­chert – vor allem Notizen und markierte Stellen werden gelöscht, mit dem links angezeigten Stift funktio­niert dies aber. Ebenso sind die Ansichten für Verlauf und Downloads noch nicht imple­men­tiert. Aber hey: Es ist eine Vorschau und die läuft in der virtu­ellen Maschine doch schon mit einer guten Perfor­mance, vor allem eben in Bezug auf die Darstellung der Webseiten. Und das Beste: Scheinbar lässt sich Project Spartan zukünftig auch vom System löschen, klappt derzeit zumindest wie von ModernUI-Apps gewohnt.

Quelle Microsoft via Engadget