Kickstarter: MagSafe-Ersatz ThunderMag mit Thunderbolt 3 sucht Unterstützer

Marcel Am 12.02.2019 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:44 Minuten

Mit den neuen MacBook Pro hat sich Apple 2016 auch vom MagSafe-Stecker verabschiedet – zugunsten des deutlich vielseitigeren Thunderbolt 3, der wiederum kompatibel mit USB-C ist. Dies ließ einige Nutzer aufschreien, denn dem ein oder anderen Apple-Notebook dürfte das Netzkabel, welches mittels Magnetkontakt ans MacBook verbunden wurde, vor dem sicheren Tod bewahrt haben. Denn sollte mal jemand über das Netzkabel stolpern, wurde die Magnetverbindung und damit das Kabel gelöst – ohne das MacBook vom Tisch zu ziehen. Eine Sache, mit der Apple gerne mal hausieren ging, nun aber der Vergangenheit angehört. Aber wie so oft dauerte es nicht lange und es standen diverse Versuche verschiedener Hersteller im Raume, die die Vorteile des MagSafe-Steckers mittels Adapters zu USB-C bringen wollten – MagNeo, Snapnator und Bolt hießen diese Lösungen.

Vom Grundprinzip her funktionierten diese Adapter auch, allerdings hatte jede Lösung für sich ihre Schwachstelle. Die einen nutzen propietäre Kabel, andere lieferten zu wenig Strom und nochmals weitere Kandidaten ließen keinen Datentransfer zu. Die von mir geschätzte Videoausgabe brachte kein mir bekannter Adapter mit. So machte das ganze natürlich nur wenig Sinn, zumindest wer das MacBook Pro auch als Hauptrechner mit angeschlossenem Display nutzen und hierbei nicht auf die Vorteile von Thunderbolt 3 verzichten wollte. Mit ThunderMag von innerexile sucht nun eine erste Lösung auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter nach Unterstützern, die vollständig mit Thunderbolt 3 kompatibel sein soll und so 100 Watt Ladestrom, bis zu 40 GB/s Datentransfer und Unterstützung für die 4K/5K-Videoausgabe verspricht – laut Engadget hält der Adapter sein Versprechen auch weitestgehend ein.

Auch kommt hierbei kein eigenes Kabel zum Einsatz, vielmehr kann man sein bisheriges Thunderbolt 3-Kabel weiterverwenden. Als Dauerlösung wäre es für mich aber noch keine Alternative, mich würde unterwegs der doch recht klobig abstehende Magnetstecker im MacBook stören, außerdem gibt es nur „Silber“ als Farbauswahl. Ich kann am Schreibtisch aber auch nicht über frei hängende Kabel stolpern und gehöre damit wohl auch nicht zur Risikogruppe Zielgruppe. Wer interessiert sein sollte: Inklusive Versand nach Deutschland werden runde 53 US-Dollar (etwa 47 Euro) für einen ThunderMag-Stecker fällig, der Versand soll ab April 2019 erfolgen. Das Ziel der Kampagne hat man bereits mehrfach erreicht und man hat bereits mehr als einen Prototypen in petto, demnach sollte einer (pünktlichen) Auslieferung eigentlich nicht viel im Wege stehen. Leider hat Kickstarter in der Vergangenheit gezeigt, dass es seine ganz eigenen Geschichten schreibt – ein wenig Risiko spielt beim Crowdfunding eben immer mit.

Zur Kickstarter-Kampagne von ThunderMag

via Engadget

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