TweetBot 5.0 für iOS: So schaltet ihr fünf weitere Themes frei

Marcel Am 22.10.2018 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:18 Minuten

Vor wenigen Tagen haben Tapbots eine neue Version 5.0 ihrer (für mich noch immer) besten Twitter-App für iOS namens TweetBot veröffentlicht. Ganz große Neuerungen sucht man zwar vergeblich, dennoch bringt die neue Version einigeVerbesserungen mit, die die Nutzung insgesamt ein runder wirken lassen. So gibt es z.B. neue Animationen, taptisches Feedbacks, ein neues App-Icon und überarbeitete Profilseiten, kleinere optische Justierungen verschiedener UI-Elemente, sowie ein neues dunkles Theme. Das neue „tiefschwarze“ Theme stößt aber nicht nur auf Gegenliebe, mir persönlich ist es eine ganze Spur zu krass geworden. Nicht nur, dass die Kontraste zu stark sind, es wirkt auch teilweise so, als fehle etwas.

Tweetbot 5 for Twitter
Tweetbot 5 for Twitter
Entwickler: Tapbots
Preis: 5,49 €+

Aber: Die Entwickler haben fünf weitere Themes in TweetBot 5 versteckt. Der Clou: TweetBot 5 ist ein kostenloses Update, zufriedene Nutzer haben aber die Möglichkeit, einen von drei In-App-Käufen (aka „Tips“) auszulösen. Hiermit soll natürlich die weitere Entwicklung unterstützt werden, freiwillig zahlende Nutzer erhalten auf diese Weise aber auch die erwähnten fünf neuen Themes. Diese hören auf die Namen Ocean, Pumpkin, Manhattan, Vintage und Console und lassen sich in den App-Einstellungen unter dem Punkt „Anzeige“ aktivieren. Mein Favorit hierbei: Manhatten – da dunkel, aber nicht zu heftig kontrastiert wie das Nachttheme.

Eigentlich nur schade, dass die Entwickler im Vorfeld eigentlich keinerlei Hinweise auf die zusätzlichen Themes bieten – denn dann würden bestimmt mehr Nutzer eine freiwillige Zahlung leisten. Letztlich aber ein nettes und meiner Meinung nach gelungenes Beispiel, wie man auch bei kostenlosen Updates die Entwicklung finanzieren kann. Wundert mich eigentlich, dass dies noch niemand so wirklich in größerem Maße versucht hat: einzelne neue Features gegen In-App-Kauf, quasi ein modularer Aufbau. Sicherlich gibt es auch hier Nutzer, die dagegen anstänkern würden – die Akzeptanz dürfte aber breiter sein, als das doch recht verhasste Abo-Modell…

via @aeqx (protected)

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