Tydlig für iOS möchte den Taschenrechner neu erfinden

Marcel Am 23.12.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:06 Minuten

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Okay, zugegeben: Die Überschrift könnte durchaus für etwas reißerisch gehalten werden, dennoch ist es genau das, was die Entwickler von ihrer Taschenrechner-App für iPhone und iPad halten. Und rein optisch kann Tydlig durchaus schon einmal in diese Kerbe schlagen, immerhin verzichtet man hier auf die typische Anordnung der Tasten samt Grundrechenarten, wie es zum Beispiel viele andere Rechner machen. Stattdessen gibt es ein recht großzügiges Eingabefeld für Berechnungen, darunter dann etwas weniger prominent die Eingabetastatur. Das besondere: Ergebnisse werden nicht nur direkt angezeigt und können „live“ verändert werden, sie lassen sich auch einfach über Drag’n’Drop Verlinken und in anderen Berechnungen nutzen.

Dabei gibt es neben den Grundrechenarten und diversen Funktionen auch noch eine andere interessante Möglichkeit: Die Erzeugung von Graphen, mit denen die logischen Zusammenhänge und der angezeigten Ergebnisse visualisiert werden können:

tydlig

Sicherlich nichts für Jedermann, Tydlig ist wohl eher was für Leute, die in der weiteren Fortbildung auch mit Funktionen, Gleichungen und ähnlichem zu tun haben, die möglichen Aufgaben können doch recht komplex werden. Für mich persönlich reicht ein normaler Taschenrechner aus, denke ich so an meine Schulzeit zurück, hätte man gerade in Sachen lineare Funktionen und Co. hiermit eine Möglichkeit, sich selbst zu kontrollieren. Ob es einem die angeschlagenen 4,49 Euro wert sind, muss eben jeder für sich entscheiden – sofern man die gebotenen Funktionen aber benötigt und man auf eine moderne UI setzen möchte, so ist Tydlig sicherlich kein Griff ins Klo.

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