Überliste: Studenten entwickeln simple Einkaufsliste für iOS und Web

Marcel Am 20.02.2019 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:27 Minuten

In der Vergangenheit haben bereits so einige digitale Einkaufslisten ihren Weg hier ins Blog gefunden: populärere Namen wie Bring oder Buy Me A Pie oder meinen Favoriten pon, die ein paar clevere Funktionen mitbringt, sich aber aktuell nur mit einem iPhone oder iPad nutzen lässt. Wer mit diesen genannten Alternativen noch keine Lösung für sich gefunden hat und keine Lust auf eine Einkaufslistenverwaltung via Apples Erinnerungen.app hat, der findet im App Store mit Überliste noch eine weitere Alternative. Optisch ist sie sehr rudimentär gehalten und dürfte für meinen Geschmack noch eine frischere Benutzeroberfläche und ein schickeres App-Icon erhalten – ist aber Geschmacksache und für die meisten Nutzer dürfte der gebotene Umfang aber bereits mehr als ausreichend sein.

überliste
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Preis: Kostenlos

Hauptfunktion ist natürlich die Organisation eures Einkaufes, hierzu könnt ihr Artikel aus der Überliste-Datenbank oder eurer Einkaufshistorie auswählen oder auch eigene Artikel hinzufügen. Die hinterlegten Produkte lassen sich in Listen gruppieren, wie beispielsweise Frischetheke, Getränke, Obst & Gemüse, Tiefkühlware und so weiter. Dank Schnellauswahl könnt ihr euch die in der Gruppe enthaltenen Artikel flott gebündelt am Listenanfang anzeigen lassen – auf diese Weise müsst ihr in der Obstabteilung eures Supermarktes nicht erst die gesamte Liste durchschauen. Es lassen sich aber natürlich auch mehrere Listen erstellen und diese mit einem oder mehreren Nutzern per Link teilen – dies erfordert jedoch die Erstellung eines kostenlosen Accounts.

Weitere Features gibt es jedoch nicht, zum aktuellen Zeitpunkt versucht man durch eine simple Lösung zu punkten. Dafür aber muss man als Nutzer wohl auch keine Sorgen haben, dass die Benutzerdaten verkauft oder weiterverarbeitet werden. Das Projekt entspringt einem Werkstudentenprogramm der Berliner Informatikfirma binaere bauten und wurde gestartet, um diesen die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Softwareentwicklung, User Experience und Design auszubauen. Eine Sache, die sehr gut klingt und für die es sich bereits lohnt, sich die App einmal anzuschauen. Eine Android-Version soll im Laufe diesen Jahres veröffentlicht werden, aktuell gibt es neben der App fürs iPhone lediglich eine kleine Web-App.

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