Ultra­light für iOS: neuer und einfacher Foto-Editor mit vielen Möglich­keiten

Am 06.07.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:20 Minuten

ultralight-ios

In den letzten Wochen gab es irgendwie einen erneuten Aufschwung an Apps zur mobilen Bildbe­ar­beitung im App Store. Auf der umfang­rei­cheren Seite wären hier Pixel­mator und Polarr zu nennen, während Enlight und Darkroom eher Vertreter der Gattung „Casual“ sein dürften. Ein weiterer Kandidat, der als recht frischer Kandidat um die Gunst der Nutzer buhlt, ist Ultra­light / Photo Editor. Die App beschränkt sich ebenso auf die eher einfach gehaltene Bearbeitung von bereits aufge­nom­menen Bildern, wozu euch von Haus aus bereits eine ganze Reihe (genau genommen 22 an der Zahl) an verschie­denen Filtern zur Auswahl gestellt werden, die ihr mit einem kurzen Tap auf das entspre­chende Bild anwenden könnt. 

Wer hingegen mehr manuelle Feinjus­tierung wünscht und gerne etwas herum­spielt, der kann diese manuellen Filter jedoch auch noch mit verschie­denen Werkzeugen optimieren. So könnt ihr zum Beispiel bestimmte Werte wie Schwarz-, Mittel- und Weißtöne variieren, die Sättigung und Farbtem­pe­ratur verändern, das Bild färben, einen obliga­to­ri­schen Vignette-Effekt hinzu­fügen, das Bild drehen, beschneiden und die Ausrichtung korri­gieren oder auch eine von verschie­denen Texturen auf das Bild werfen. 

Die so bearbei­teten Bilder können dann natürlich wie gewohnt auf eurem Gerät gespei­chert werden oder aber mit den typischen verdäch­tigen Apps geteilt werden – auch eine Speicherung als quadra­ti­sches Bild für Instagram ist möglich. In Sachen Optik, Bedienung und Funkti­ons­umfang erinnert Ultra­light ein wenig an Darkroom, was aber keines­falls negativ gemeint sein soll – beide Apps gehören aktuell zu meinen beiden Favoriten, wenn es darum geht, ein Bild auf die Schnelle zu etwas mehr Pep zu verhelfen. Ultra­light ist dabei ebenso kostenlos im App Store verfügbar – lediglich wenn man sämtliche Texturen nutzen möchte, wird ein In-App-Kauf in Höhe von 1,99 Euro fällig. Auspro­bieren schadet also nicht.

via Product Hunt