Unterlassungsklage der GEMA erreicht Google – aber nicht YouTube

Marcel Am 01.02.2013 veröffentlicht Lesezeit etwa 0:47 Minuten

gemayoutube

Mal eine kleine Anekdote, bei der ich mich gerade Frage, ob sie wirklich wahr ist. Bekanntlich hat die GEMA eine Unterlassungsklage gegen YouTube beim Amtsgericht München eingereicht, weil man der Meinung sei, die aktuellen Sperrtafeln seien reine Stimmungsmache gegen die Verwertungsgesellschaft. Und jene Klage hat nun auch Google erreicht – aber möööp. YouTube gehört zwar seit einigen Jahren zu Google, ist aber eine eigenständige Tochtergesellschaft – ohne Sitz in Deutschland. Was also macht man im Hause Google Deutschland? Richtig, man schickt das Ganze einfach als „nicht zustellbar“ zurück.

Nun muss die Klage auf Unterlassung erst einmal von Übersetzern und Anwälten ins amerikanische Englisch übersetzt werden, dann noch notariell beglaubigt werden und per Post in die Staaten geschickt werden – was durchaus ein paar Wochen dauern kann.  Aber mal ernsthaft: Hat man sich mit dem wohl recht breit gefächerten Anwaltreigen im Hause GEMA nicht informiert, ob und in wie fern YouTube eigenständig ist und ob es einen deutschen Firmensitz gibt? Oder hat man es zwar bemerkt, aber einfach den Versuch gewagt?

Quelle Heise via GoogleWatchBlog

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