Vertrags­lotse: Vertrags­lauf­zeiten im Blick behalten, kostenlose Kündigung per Fax

Am 02.12.2014 veröffentlicht Lesezeit etwa 2:53 Minuten

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Nachdem ich in der Vergan­genheit mal vergessen habe, den ein oder anderen Vertrag frühzeitig zu kündigen, bin ich dazu überge­gangen, mir sämtliche Kündi­gungs­fristen in einen Kalender zu schreiben. Aber auch das war mir noch zu viel Aufwand, denn immerhin musste ich dann das Schreiben aufsetzen, die Adresse raussuchen, die Kündigung ausdrucken, abschicken und dergleichen, sodass ich bei Aboalarm gelandet bin. Kennt ihr sicherlich: Ein kleiner Dienst, welcher euch nach Eingabe eurer Verträge an die Kündi­gungs­fristen erinnert und auch direkt fertige Schreiben erstellen kann – auf Wunsch können diese auch direkt mit Sendungs­nachweis per Fax verschickt werden. Einen ähnlichen Weg bietet auch der recht junge Dienst Vertrags­lotse auf den ich zuletzt gestoßen bin – an dieser Stelle einmal ein kurzer Überblick über den Dienst. 

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Direkt nach der Regis­trierung könnt ihr eure Verträge hinzu­fügen – kann natürlich auch später nachträglich erfolgen, ist dann aber mit den identi­schen Schritten verbunden. Erster Schritt: Die Auswahl der einzu­pfle­genden Vertrags­ka­te­gorien wie Fernsehen, Telefon, Versi­che­rungen und so weiter und so fort. Danach folgt die Auswahl der entspre­chenden Anbieter wobei man durchaus mal ein wenig suchen muss: So wird Netflix zum Beispiel nur in der Kategorie „Online-Videothek“ angezeigt – hat man die falsche Kategorie erwischt, so wird ein Anbieter eben nicht gefunden. Doof ist es auch, wenn man einen Anbieter nutzen sollte, der nicht in der Datenbank zu finden ist, denn selbst einen Anbieter einzu­pflegen ist nicht möglich – hier sollte noch etwas dran gefeilt werden, ich persönlich hätte eine globale Suche ohne diese Katego­ri­sierung für einfacher empfunden. 

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Einen weiteren Schritt später folgt die Eingabe der Kündi­gungs­termine für Verträge. Diese kann man entweder genau eingeben oder berechnen lassen, in dem man den Vertrags­beginn, die Laufzeit und die Kündi­gungs­frist eingibt. Eine weitere Möglichkeit an den Kündi­gungs­termin zu gelangen: Ihr gebt eure Vertrags­daten in ein Formular ein, welches dann eben automa­ti­siert per E-Mail an den Anbieter verschickt wird – im Falle einer Antwort wird das Kündi­gungs­datum automa­tisch aktua­li­siert, dank CC-Eintrag erhaltet ihr jede Mail ebenfalls als Kopie. Kann man nutzen, muss man aber nicht.

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Habt ihr dann eure Verträge alle einge­pflegt. so werden euch diese auf der Übersichts­seite auch recht anschaulich angezeigt. Von oben nach unten eben chrono­lo­gisch nach dem Kündi­gungs­zeit­punkt sortiert könnt ihr hier eben für jedes Vertragsende eine E-Mail und/oder SMS-Benach­rich­tigung aktivieren, ebenso könnt ihr einen Vertrag auch direkt kündigen. 

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Bei direkten Kündigen eines Vertrages wird das Schreiben dabei wie auch beim erwähnten Aboalarm vom Dienst selbst aufge­setzt, ihr müsst dazu nur eure Daten in ein Formular eingeben und diese Kündigung unter­schreiben, wozu ihr entweder die Unter­schrift direkt per Maus einfügen oder aber auch einen Scan hochladen und auf das Schreiben setzen könnt. Handhabe ich übrigens schon seit Jahren so: Unter­schrift einmal einge­scannt, wird diese einfach unter jedes Schreiben gesetzt.

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Danach geht die Sache dann auch schon ab: Der Faxversand ist dabei kostenlos, Sendungs­nachweis inklusive. Alter­nativ dazu lässt sich die Kündigung auch per Brief (2,50 Euro) oder per Einschreiben (5,00 Euro) verschicken – auch diese beiden Möglich­keiten bietet der Dienst an. 

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Soweit also einmal die noch recht junge Konkurrenz zum bishe­rigen Platz­hirsch Aboalarm. Finan­ziert wird die Sache neben dem kosten­pflich­tigen Versand von Briefen und Einschreiben auch über die prominent in der Vertrags­über­sicht platzierte Option der Angebots­ver­gleiche, bei denen man sich selbst die Provi­sionen zuschustern lässt – die Angebote kann man sich unter Umständen mal anschauen, aller­dings werden einem diese auch bei Durch­führung der Kündigung nicht aufge­zwungen. Optisch macht der Dienst einen guten Eindruck, ich bin gespannt ob man zukünftig hier noch etwas auf Lager hat. Ich jeden­falls habe meine Verträge erst einmal dort einge­pflegt, mal sehen, für welchen der beiden Dienste ich mich zukünftig entscheiden werde, denn bekanntlich bin ich was solche Dinge angeht faul und spare gerne ein wenig der kostbaren Zeit. 

Nutzt ihr einen derar­tigen Dienst für die Verwaltung eurer Verträge? Reicht euch ein einfacher Eintrag im Kalender? Oder macht ihr alles aus dem Gedächtnis? Lasst mal so eure Tipps hören. ^.^

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via MyDealz