Browser: Vivaldi 1.13 mit verbesserter Tab-Verwaltung veröffentlicht

Marcel Am 22.11.2017 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:29 Minuten

Vivaldi veröffentlicht ihren gleichnamigen Browser-Underdog in einer neuen Version 1.13, mit dem die Verwaltung von Tabs optimiert worden ist – vor allem für jener Nutzergruppe, die häufiger mal duzende Tabs geöffnet hält.

Dazu hat man dem „besseren Opera“ eine neue Seitenleiste spendiert, im englischen Window Panel genannt. In dieser werden sämtliche Tabs aufgelistet, was die Tab-Verwaltung weg von der üblichen Tab-Leiste, hin zu einer übersichtlicheren Listendarstellung mit sich bringt. Angezeigt werden euch nicht nur geöffnete Tabs des aktuellen Fensters, sondern auch angeheftete Tabs, jener anderer Vivaldi-Fenster im Hintergrund, sowie kürzlich geschlossene Tabs. Natürlich lassen sich die Seiten in den Vordergrund holen und Schließen, darüber hinaus könnt ihr die Audio-Ausgabe auch für jeden Tab ein- und ausschalten oder diese auch flott via Drag’n’Drop anders anordnen oder auch zu einer Tabgruppe oder einem Stapel zusammenführen.

Daneben lassen sich die Tabs aber auch durchsuchen und anhand verschiedener Kriterien wie dem Titel, den Host, der Domain oder dem Audio-Status sortieren – falls ihr keine Lust auf eine manuelle Sortierung habt. Gerade die beiden Hilfsmittel dürften Nutzern entgegenkommen, die des Öfteren mal mit vielen Tabs hantieren müssen oder möchten. Dazu gehört letztlich auch noch die Option, ausgewählte in einen Tiefschlaf zu versetzen, sodass diese zwar weiterhin in der Tableiste angezeigt werden, aber keine Rechenleistung mehr beanspruchen.

Zu guter Letzt bringt die neue Version dann auch noch eine kleine Neuerung für Downloads mit sich. Laufende Downloads lassen sich nun wie von anderen Browsern seit (fast) jeher gewohnt pausieren und wieder fortsetzen, außerdem wurde eine Anzeige der aktuellen Downloadgeschwindigkeit hinzugefügt und Vivaldi warnt euch nun, solltet ihr den Browser schließen wollen, während noch Dateien heruntergeladen werden. Tja, wie immer eigentlich: Toller Browser, tolles Update mit praktischen oder (mehr oder weniger) „innovativen“ Neuerungen. Was letztlich aber nichts daran ändert, dass die Marktanteile Browsers von Ex-Opera-Gründer von Tetzchner irgendwo zwischen Netscape und Opera angesiedelt sein dürften und sich daran wohl auch nicht so schnell etwas ändert – leider.

Vivaldi für Windows, OS X und Linux

Quelle Vivaldi

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