Vivaldi Browser: Version 1.2 bringt benut­zer­de­fi­nierte Maus-Gesten

Am 03.06.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:21 Minuten

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Auf dem Browser­markt tut sich in Sachen Markt­an­teile eigentlich nur wenig: Chrome läuft vorne weg, der geschasste Internet Explorer verliert, Microsoft hofft auf Edge, Firefox versucht wieder zu alter Stärke zu gelangen, Safari lebt durch OS X und Opera zeigt sich trotz Nischen­dasein in den letzten Monaten recht „Innovativ“. Neulinge tun sich in diesem Markt schwer, dennoch wird in den kürzlich erst in finaler Version 1.0 veröf­fent­lichten Vivaldi Browser ordentlich Schweiss gesteckt – jener Browser-Neuling von Jon Stephenson von Tetzchner, ehema­liger Gründer und CEO von Opera. Vivaldi schaut optisch sehr anspre­chend aus (vor allem die gefärbten Tabs haben es mir angetan) und bietet eine ganze Reihe an inter­es­santen Features. 

myomgNun hat man Version 1.2 von Vivaldi in die freie Welt entlassen. Mit dieser bekommt der Nutzer weitere Anpas­sungs­mög­lich­keiten an die Hand – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die neue Version bringt unter anderem anpassbare Maus-Gesten mit sich, mit denen sich über selbst definierte Bewegungs­muster bestimmte Funktionen ausführen lassen – zum Beispiel Öffnen oder Schließen eines Tabs, Neuladen der Seite und derlei Dinge. 

Wer eher auf Tastatur-Shortcuts steht, der kann mit dem Shortcut STRG/CMD + W auf Wunsch auch mehrere markierte Tabs schließen, während Alt + Enter eine URL in einem Tab im Vorder­grund und CMD/STRG + Alt + Enter eine URL in einem Tab im Hinter­grund öffnen. Des Weiteren lässt sich die Zoomstufe nun für jeden Tab für sich festlegen und es lässt sich eine Start­seite für neu geöffnete Tabs angeben. Wie eingangs erwähnt: Eigentlich ein toller und vor allem flotter Browser, leider wird man aber wohl keinen zweistel­ligen Markt­anteil ergattern können – auch wenn es zu wünschen wäre, denn Konkurrenz ist bekanntlich gut und gerade dem irgendwie etwas „schla­fenden“ Browser­markt kann das definitiv nicht schaden… 

Vivaldi für Windows, OS X und Linux

Quelle Vivaldi