Volume Mixer für OS X: Lautstärke für einzelne Apps festlegen

Am 17.02.2016 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:28 Minuten

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Mit Volume Mixer und dem dazuge­hö­rigen Audio-Treiber für OS X lässt sich die System-Lautstärke, sowie die Lautstärke für jede einzelne Anwendung getrennt vonein­ander festlegen.

Mit EarTrumpet habe ich vor einiger Zeit eine kleine App für Windows 10 vorge­stellt, mit der ihr die Lautstärke für jede App festlegen könnt – was bekanntlich unter Windows für klassische Desktop-Anwen­dungen auch von Haus aus geht, aber weniger komfor­tabel und weniger chick. Mac OS X hingegen fehlt auch mit der aktuellsten Iteration eine derartige Möglichkeit „out of the box“, sodass man sich hier mit Third-Party-Apps behelfen muss, sofern man eine entspre­chende Möglichkeit sucht – und eine solche ist zum Beispiel Volume Mixer.

Kurz zusam­men­ge­fasst: Die App setzt sich in die Menübar von OS X, per Klick wird ein Overlay angezeigt, über das ihr zum einen die System­laut­stärke, zum anderen aber auch die Lautstärke für jede geöffnete Apps getrennt vonein­ander festlegen könnt. Mittels Rechtsklick auf eines der App-Icons könnt ihr noch eine alter­native Lautstärke feststellen, auch dieser (dunkel­blaue) Slider lässt sich verstellen und wird für den schnellen Wechsel gespei­chert. Die unter­schied­lichen Regler und Modi sind im ersten Moment vielleicht etwas wirr, hat man aber einmal verstanden, wie was geschieht, ist es ganz simpel. Wichtig ist nur: Nach der Instal­lation der App muss der Mac einmal neuge­startet werden. 

Nachdem es in der Vergan­genheit bereits immer wieder Probleme mit der Version aus dem Mac App Store gab, die sich aufgrund Apples Restrik­tionen nicht gänzlich beheben ließen, hat mans sich entschlossen, Volume Mixer nun nur noch außerhalb des Mac App Stores zu vertreiben. Die App kann 14 Tage lang kostenlos auspro­biert werden, danach werden einmalig 9,30 Euro fällig – für zwei Lizenzen wohlge­merkt. Ob es einem der Preis wert ist, müsst ihr für euch entscheiden, jeden­falls funktio­niert das Tool ohne Probleme und es gibt sicherlich genug Anwen­dungs­fälle, in denen es ganz praktisch sein kann – kommt aber eben auf den jewei­ligen Nutzer an. 

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