Water­marker 2 für OS X: Bilder und Fotos mit verschie­denen Wasser­zeichen versehen und skalieren

Am 05.09.2015 veröffentlicht Lesezeit etwa 1:58 Minuten

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Mit Water­marker 2 ist zuletzt eine App für den Mac veröf­fent­licht worden, die Bilder nicht nur mit Wasser­zeichen versehen, sondern diese auch skalieren, zensieren und mit Rahmen und Pfeilen ausstatten kann.

Water­marker für den Mac ist, wie man anhand der Versi­ons­nummer 2 schon erkennen kann, kein völliger Neuan­kömmling – auch wenn das Tool selbst ein wenig den Eindruck macht, den wirklich viel ist von der Vorgän­ger­version nicht übrig geblieben. Wie der Name schon erraten lässt, dient Water­marker 2 in erste Linie dazu, eure Bilder und Fotos mit einem Wasser­zeichen zu versehen. Dieses kann wahlweise als Bilddatei auf das Bild geklatscht werden, ebenso gibt es aber auch die Option, einen Text auf das Bild zu setzen oder dieses (ganz im Stile der Stock-Foto-Portale) zu durch­streichen. Jedes Wasser­zeichen kann dabei beliebig positio­niert und skaliert werden, auch die Trans­parenz lässt sich bestimmen. 

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Des Weiteren lassen sich jedoch auch Rahmen und Pfeile auf die Bilder setzen (unpas­sen­der­weise ebenfalls zum Beispiel als „Arrow Watermark“ bezeichnet) oder aber bestimmte Bereiche des Bildes zensieren, indem diese verpixelt werden – etwas, für das ich persönlich mit Vorliebe Redacted verwende. Natürlich müsst ihr euch nicht für ein einzelnes Wasser­zeichen entscheiden, ihr könnt quasi beliebig viele verschiedene Wasser­zeichen auf ein Bild anwenden – wie sinnvoll das dann letztlich ist, bleibt euch überlassen. Zu guter Letzt lassen sich Bilder auch skalieren und auf eine einheit­liche Breite oder Höhe bringen. 

Sehr praktisch ist hierbei übrigens die Tatsache, dass sich die verwen­deten Wasser­zeichen und weiteren Aktionen als Vorlage abspei­chern lassen, sodass ihr diese zu einem späteren Zeitpunkt erneut auf weitere Bilder anwenden könnt. Die Wasser­zeichen bleiben hierbei an ihrer Position (zum Beispiel jeweils 10 Pixel vom rechten und unteren Rand), sodass das Speichern von Rahmen, Pfeile und Verpi­xelungen natürlich nur wenig Sinn macht. Beim Speichern der Bilder (Water­marker versteht sich auch auf die Batch-Verar­beitung mehrerer Bildda­teien) könnt ihr des Weiteren noch ein paar Variablen nutzen, um die Bilder so auch direkt einheitlich benennen zu können – ebenfalls etwas, was man sonst getrennt erledigen müsste, wobei OS X inzwi­schen einen hausei­genen Renamer mitbringt.

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Kleine Randnotiz: Bilder lassen sich dank Action Extension auch zum Beispiel direkt aus der Apple’schen Mail.app in Water­marker öffnen, dort bearbeiten und wieder an die Mail.app zurück­reichen – oder eben mit anderen Apps, sofern diese das „neue“ Feature von Yosemite unter­stützten, leider noch die Minderheit. Ansonsten aber macht Water­marker 2 für den Mac einen grund­so­liden und wirklich gelun­genen Eindruck – vor allem mit Blick auf die Vorgän­ger­version. Günstig ist Water­marker 2 aller­dings nicht, im Mac App Store werden runde 15 Euro fällig, die man aller­dings noch gerade so recht­fer­tigen kann – günstiger wäre zum Beispiel Impression, welches aber eben auch weniger Features mit bringt. 

Watermarker 2
Entwickler: Reactiv Code, Inc.
Preis: 14,99 €

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